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GVO-Mais

USA: Nicht zugelassener Gentechmais im Umlauf

Das Basler Agrounternehmen Syngenta hat aus Versehen in den USA nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Mais verkauft. Umweltorganisationen laufen Sturm.

Hinsichtlich Gesundheit und Umwelt bestünden keine Bedenken, schreibt Syngenta in einer Mitteilung vom 23. März 2005. Syngenta habe Ende des letzten Jahres in einer "kleinen Anzahl seiner Mais-Zuchtlinien" unbeabsichtigt vorhandenes Bt10 gefunden, erklärte Syngenta. Das Bt-Eiweiss, das von diesen Maissorten produziert wird, sei mit den in den USA registrierten und zugelassenen Bt11-Sorten identisch.

US-Behörden waren informiert

Laut einem Sprecher wurde der Mais zwischen 2001 und 2004 auf rund 15'000 Hektaren angebaut. Die US-Behörden seien informiert worden. Sie hätten die Lebens- und Futtermittelsicherheit von Bt10 bestätigt. Die vorhandenen Anpflanzungen sowie die Saatgut-Vorräte wurden identifiziert und vernichtet oder isoliert.

Der insektenresistente Bt11-Mais ist seit 1996 in den USA für den Anbau und die Verwendung in Nahrungsmitteln zugelassen. In Japan darf er seit 1996 und in der EU seit 1998 als Lebens- und Futtermittel verwendet werden.

Umweltorganisationen fordern ein besseres Kontrollsystem

Umweltorganisationen kritisierten am Mittwoch Syngenta. Es sei ein "Skandal", dass die Firma nicht gewusst habe, was sie verkaufe, schreiben die Erklärung von Bern und Greenpeace in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie fordern die Etablierung eines Systems für die lückenlose Rückverfolgbarkeit. sda

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[24.03.05]
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