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Gentechfrei-Initiative

Deiss' Wohngemeinde wird gentechfrei

Alle Bauern und Bäuerinnen der Gemeinde Barberêche erklären sich noch vor der Abstimmung vom 27. November über die Gentechfrei-Initiative zur gentechfreien Landwirtschaftszone. Damit wohnt unter anderen auch die Familie von Bundesrat und Initiativ-Gegner Joseph Deiss in gentechfreier Umgebung.
Daniel Aeschlimann, Jean-Louis Barras und Peter Meier, Bauern in Barbarêche und Umgebung, präsentieren am Ortseingang die neuen Gentechfrei-Ortstafeln. / SAG/Christoph Schütz

Somit übe der Bundesrat bereits die Koexistenz mit gentechfreien Bauern, titelt die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) augenzwinkernd in ihrer Medienmitteilung vom 23. November.

Aber nicht nur die Bauern aus Barberêche, sondern insgesamt 40 Bauernfamilien aus den drei freiburgischen Gemeinden Barbarêche, Granges-Paccot und Courtepin-Courtaman haben die Unterschrift unter eine Absichtserklärung gesetzt, auf  Agro-Gentechnik zu verzichten, schreibt die SAG.

Zeichen setzen vor Abstimmung vom 27. November!

Damit setzen sie noch vor der Abstimmung ¨vom 27. November zur Gentechfrei-Initiative ein Zeichen. Dieser Akt sei deshalb von besonderer Bedeutung, weil zu den Bewohnern der kleinen Gemeinde Barbarêche auch die Familie von Bundesrat Joseph Deiss gehört. Deiss bekämpft als zuständiger Volkswirtschaftsminister die Gentechfrei-Initiative und das geforderte fünfjährige Anbau-Moratorium für Gentech-Pflanzen. Die Bauern seiner unmittelbaren Umgebung verstehen diese Haltung nicht, heisst es in der Medienmitteilung der SAG.


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bp [23.11.05 15:10]