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Er gehe weiter davon aus, dass ein Durchbruch bei den Bemühungen um einen freien Welthandel erreicht werden könne, sagte Portman am 1. Dezember (Ortszeit). Eine Vereinbarung sei bis spätestens Mitte 2006 erforderlich. Er appellierte erneut an die EU, mehr Zugeständnisse beim Zugang für ärmere Länder zu den europäischen Agrarmärkten zu machen.
Die laufende so genannte Doha-Welthandelsrunde begann 2001 und hat zum Ziel, die Volkswirtschaften ärmerer Länder durch mehr Freihandel weltweit zu stärken. Im Zentrum der Debatte steht der Agrarsektor. Viele Entwicklungsländer sind auf den Export ihrer Agrarprodukte angewiesen.
Allerdings zögern die reichen Länder, ihre zumeist stark subventionierten Agrarmärkte weiter zu öffnen. EU-Handelskommissar Peter Mandelson hatte Anfang der Woche gesagt, die EU erwarte in diesem Jahr keinen Durchbruch mehr bei den Welthandelsgesprächen.
Bei der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong Mitte Dezember könne es angesichts des Streits unter den 148 WTO-Ländern um Agrarsubventionen nur noch darum gehen, die bestmögliche Plattform für weitere Verhandlungen zu legen, sagte Mandelson.