Die EU verlangt ab dem 21. April Zertifikate, dass Importe von gentechnisch verändertem Mais aus den USA frei sind von nicht bewilligtem Bt10 von Syngenta.
Die Dringlichkeitsmassnahmen wurden im Amtsblatt der EU publiziert.
US-Importe von gentechnisch verändertem Maisgluten-Futtermittel sowie Treber, der gentechnisch veränderten Mais enthält, dürfen ohne Zertifikat nicht mehr in die EU eingeführt werden.
Da es zurzeit noch keine validierte Testmethode für den Bt10- Mais des Basler Agrochemiekonzerns gibt, kommt die Massnahme de facto einem vorübergehenden Importstopp für die Maisprodukte gleich.
Schweiz will doch kein Zertitikat
Gemäss dem Bundesamt für Landwirtschaft verzichtet die Schweiz vorläufig darauf, ebenfalls ein Zertifikat zu verlangen. Die in die Schweiz importierten Mengen an gentechnisch verändertem Mais seien ohnehin äusserst gering, hiess es zur Begründung.