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BSE

2006: Ein Fall von Rinderwahnsinn in der Schweiz

In der Schweiz ist im Januar ein neuer Fall von Rinderwahnsinn registriert worden. Auch Kanada meldete einen neuen Fall. Welche Konsequenzen dies auf die seit dem Juli 2005 nach einem 2-jährigen Importstopp wieder offenen Grenzen zu den USA hat, ist noch nicht bekannt.

Wie der Internet-Seite des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) vom 24. Januar zu entnehmen ist, stammte das betroffene Tier aus dem Bezirk Schwarzenburg BE.

Im vergangenen Jahr 2005 hatte es in der Schweiz wie schon 2004 noch 3 Fälle der Bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) gegeben. Im Jahr 2003 wurden 21 Fälle gezählt. Damit beschleunigte sich der Rückgang der Tierseuche deutlich. Der Bund erhält die Überwachungs- und Bekämpfungsmassnahmen aber aufrecht.

Unter diese Massnahmen fallen das Tiermehlfütterungsverbot und die Vernichtung der Risikoorgane. Bis die Krankheit ausgerottet ist, werden sie konsequent weiter geführt.

Trotz des Rückgangs rechnet das BVET auch in Zukunft mit einzelnen BSE-Fällen. Die Krankheit bricht nämlich im Durchschnitt erst fünf Jahre nach der Infektion aus.

Kanada meldet BSE-Fall

Nach Informationen der Canadian Food Inspection Agency wurde die unheilbare Hirnerkrankung bei einer sechsjährige Kuh im kanadischen Alberta diagnostiziert, meldete aho.

Die USA haben im Juli 2005 nach einer zweijährigen Sperre ihre Grenzen für kanadisches Rindfleisch wieder geöffnet.


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sda [24.01.06 12:16]