Bio Suisse: Gemischte Gefühle, scharfe Worte
Die Bio Suisse begrüsst, dass der Bundesrat in der AP'11 punkto Ökologie keine Abstriche macht, befürchtet jedoch Deregulierungsabsichten bei Bodenrecht und Raumplanung.
Trotz der "mutlosen und wenig positiven" Strategie des Bundesrates will sich die Bio Suisse für die Qualitätsstrategie der Schweizer Landwirtschaft einsetzen und das Bewusstsein von Konsumenten für die Sonderstellung derselben weiter stärken.
Die Bio Suisse ist skeptisch, dass die Einkommensverluste der Bauern durch die Umlagerung von Marktstützungsgelder in Direktzahlugen kompensiert wird. Dadurch würde das Bauernsterben noch weiter angeheizt. Dies sei zu verurteilen, schreibt die Bio Suisse am 2. Februar.
Differenzieren zwischen Berg und Tal
Die SAB (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete) hofft, dass die Verkäsungszulage nicht, wie geplant, von 18 auf 10 Rappen gekürzt wird und begrüsst die Einführung die Erhöhung der Beiträge für die Tierhaltung im Berggebiet.
Sie wehrt sich jedoch gegen eine Verschärftung der SAK-Werte. Ein "Aus" für Klein- und Nebenerwerbsbetriebe würden das Berggebiet und dessen tourismus-fördernde Bewirtschaftung gefährden.
Kälbermäster wollen mehr Geld
Der Schweizerische Kälbermäster-Verband SKMV will sich gegen die Kürzung des Raufutterverzehrerbeiträge wehren und fordert für sich weiterhin 900 Fr. /RFVE statt den geplanten 600 Fr. bp