
Lonza hat in den USA die Zulassung für die Anwendung mehrerer Rezepturen zur Bekämpfung des Vogelgrippe-Virus H5N1 erhalten. Die Prüfung und Registrierung erfolgte durch die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA). 
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Wenige Tage nach dem erneuten Ausbruch der Vogelgrippe in Indien hat sich die Krankheit weiter ausgebreitet. In mehreren Distrikten des Bundesstaates Westbengalen seien inzwischen 61'000 Hühner gestorben. 
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In Brandenburg hat sich ein weiterer Verdacht auf Vogelgrippe bestätigt. Betroffen ist ein kleiner Geflügelhof in Altbensdorf, wie der Landkreis Potsdam-Mittelmark am 21. Dezember 2007 mitteilte. 
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO beschleunigt den Zugang von sechs Ländern zu Impfstoffen gegen die Vogelgrippe. Ziel ist es, weltweit die Kapazitäten zur Verhinderung einer Pandemie zu stärken, wie die UNO-Organisation am 25. April 2007 in Genf mitteilte. 
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In Nigeria ist eine 22 Jahre alte Frau an Vogelgrippe gestorben. Sie ist das erste Todesopfer des gefährlichen H5N1-Virus in Schwarzafrika. 
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Drei weitere Ägypter sind positiv auf den für den Menschen tödlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 getestet worden. Es handelt sich um drei Mitglieder einer Familie, die in einem Dorf etwa 80 Kilometer nördlich von Kairo Entenzucht betrieb. 
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Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) geht davon aus, dass auch dieses Jahr an der Vogelgrippe erkrankte Wasservögel auftauchen. Neben vorsorglich getroffenen Schutzmassnahmen werden auch regelmässig Vögel auf den Virus geprüft. 
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In Südkorea ist das H5N1-Virus bei toten Hühnern nachgewiesen worden. Sämtliche Tiere der betroffenen Geflügelhaltung in der südwestlichen Stadt Iksan seien getötet und vergraben worden, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. 
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Seit dem 15. Oktober 2006 gilt in der Schweiz wieder eine beschränkte Stallpflicht: Geflügel im Umkreis von einem Kilometer um die grösseren Seen und Flüsse im Mittelland muss ab sofort im Stall bleiben. Die Stallpflicht gilt für den ganzen Winter. 
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Wildvögel haben sich im Mai deutlich weniger als in den Vormonaten mit der Vogelgrippe angesteckt. Die EU-Kommission hat am 31. Mai 2006 in Brüssel Statistiken vorgelegt, die diesen Eindruck bestätigen. 
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In Rumänien hat sich die Vogelgrippe weiter ausgebreitet. Wie die rumänische Veterinärbehörde am 29. Mai 2006 bekannt gab, hat sich die Zahl der bestätigten Seuchenherde und der Verdachtsfälle auf insgesamt 115 erhöht. 
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Bei der Europäischen Kommission trudeln die ersten Anträge auf Sonderhilfen für Geflügelhalter ein. Frankreich hat bereits bei der Brüsseler Behörde ein Gesuch eingereicht. Bis Ende Mai 2006 erwartet Brüssel Anträge aus weiteren Mitgliedstaaten. 
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In der Schweiz sind die Vorbereitungen gegen eine Vogelgrippe-Pandemie weit fortgeschritten. Während Bund und Kantone ihre Arbeiten fast abgeschlossen haben, hinken nach Ansicht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) einige Firmen hinterher. 
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In Dschibuti ist ein Mensch an der Vogelgrippe erkrankt. Bei einem zweijährigen Mädchen sei die gefährliche Virusvariante H5N1 nachgewiesen worden, teilte der Gesundheitsminister des Landes am 11. Mai 2006 in einer Fernsehansprache mit. 
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Die Europäische Kommission ist im Begriff, die auf der Konferenz von Peking zur weltweiten Bekämpfung der Vogelgrippe zugesagten 100 Mio. Euro vollständig vor dem Zieldatum bereitzustellen, schreibt das Agrarische Informationszentrum am 3. Mai 2006. Währenddessen wird in sieben europäischen Ländern ein Vorimpstoff gegen das Vogelgrippevirus getestet. 
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Die Europäische Union wird die von der Vogelgrippe stark in Mitleidenschaft gezogene Geflügelbranche finanziell unterstützen. Das beschlossen die EU-Agrarminister am 25. April 2006 in Luxemburg. 
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Die Vogelgrippe gefährdet nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) die weltweite Konjunktur. Ein Ausbruch der Vogelgrippe könnte die globalen Finanzmärkte bedrohen. 
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Im deutschen Bundesland Sachsen ist nach der Entdeckung der Vogelgrippe die angeordnete Notschlachtung von Geflügel ins Stocken geraten. Die Keulung von fast 20'000 Tieren verzögerte sich, da die dafür vorgesehene Anlage defekt ist. 
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Nach dem ersten Befall eines deutschen Geflügelhofes mit dem gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 sind in der Nacht zum Donnerstag (6. April 2006) mehr als 10'000 Puten und Hühner getötet worden. Die Kadaver wurden am Vormittag entsorgt, wie eine Sprecherin der Behörden sagte. 
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In Deutschland ist erstmals bei Nutzgeflügel das Vogelgrippevirus vom Typ H5N1 aufgetreten. Das sächsische Sozialministerium bestätigte am 5. April 2006 Angaben der «Leipziger Volkszeitung». 
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Das EU-Referenzlabor in London hat das gefährliche H5N1-Virus bei einem vierten Schweizer Vogelgrippefall nachgewiesen. Bei dem betroffenen Vogel handelt es sich um eine Tafelente, die in Steckborn TG am Bodensee gefunden worden war. 
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Das Vogelgrippe-Virus H5 ist bei einem Haubentaucher in Schaffhausen festgestellt worden. Damit erhöht sich die Zahl der Vogelgrippe-Fälle bei Wildvögeln in der Schweiz auf 31. 
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Die Vogelgrippe betraf bisher nur einen einzigen Nutztierbestand in der EU, in Frankreich. Der Fall in der Gegend von Lyon liegt nun 30 Tage zurück, sodass die Schutzmassnahmen am 27. März 2006 nach vorheriger Absprache mit der EU-Kommission aufgehoben wurden. 
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Das Schwimmen, Baden und Tauchen im Bodensee stellt für Menschen kein Gesundheitsrisiko dar. Dies steht in einem Merkblatt, welche die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) im Zusammenhang mit der Vogelgrippe herausgegeben hat. 
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Israelische Behörden haben eine Woche nach dem Ausbruch der Vogelgrippe die Massentötung von Geflügel in mehreren Geflügelfarmen abgeschlossen. Über eine Million Tiere wurden vergiftet und beseitigt. 
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Ein dreijähriges Mädchen ist in Kambodscha an der Vogelgrippe vom Typ H5N1 gestorben. Dies teilten die Regierung und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 24. März 2006 mit. 
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Forscher in den USA und Japan haben eine mögliche Ursache dafür gefunden, warum das gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 nur sehr selten von Mensch zu Mensch übertragen wird. Alles dreht sich dabei um die Lunge. 
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Gemäss Experten muss man am Bodensee mit der Vogelgrippe leben lernen. Der Thurgauer Zivilschutz beginnt am 21. März 2006 mit dem Einsammeln toter Wasservögel. 
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Die Zahl der Vogelgrippe-Fälle in der gesamten Schweiz ist auf 19 gestiegen. Positiv auf den Erreger getestet wurden ein Blässhuhn in Flurlingen ZH und eine Tafelente in Neuhausen SH, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) am 17. März 2006 mitteilte. 
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In der Schweiz ist die Zahl der Vogelgrippe-Fälle auf 15 gestiegen. Bei zwei weiteren Enten aus dem Kanton Schaffhausen ist das H5-Virus nachgewiesen worden. Bisher wurden in der Schweiz bei drei der 15 Fälle das gefährliche H5N1-Virus nachgewiesen. 
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In der Republik Aserbaidschan östlich der Türkei besteht der Verdacht, dass vier Menschen an der Vogelgrippe gestorben sind. Mit Hilfe westlicher Labortechnik soll nun das Blut der Todesopfer auf den Erreger H5N1 untersucht werden. 
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Bei zwei weiteren der bisher 11 in der Schweiz mit dem Vogelgrippe-Virus infizierten Wasservögel ist die gefährliche H5N1-Variante entdeckt worden. Dies teilte das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) am 13. März 2006 mit. 
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Kritik an zögerlicher Hilfe
Die UNO hat die Industriestaaten wegen der Vogelgrippe scharf kritisiert: Die Fixierung auf die Gefahr einer Pandemie hat laut der Welternährungsorganisation FAO zu einer Vernachlässigung des Kampfes gegen H5N1-Virus geführt.

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Die Vogelgrippe breitet sich weiter in der Schweiz aus: Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) meldete am 3. März vier weitere Fälle. Insgesamt ist die Vogelgrippe damit bei sieben Wildvögeln nachgewiesen worden.

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Beim Virus der mit Vogelgrippe infizierten Rügener Katze handelt es sich um den hochansteckenden Typus. Die EU empfiehlt nun EU-weit verschärfte Auflagen für Hunde und Katzen. Die Seuche hat inzwischen auch Serbien erfasst.

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In der Schweiz ist ein zweiter Fall von Vogelgrippe aufgetaucht. Bei einem toten Schwan, der am Bodenseeufer bei Egnach TG gefunden wurde, ist das Vogelgrippe-Virus H5 nachgewiesen worden. 
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Am 28. Februar sind in Bossonens vorsorglich 12 Hühner und 2 Gänse vom kantonalen Veterinäramt eingeschläfert worde. Die Tiere befanden sich in einem Geflügelstall, von denen vom Sonntag auf den Montag acht Tiere plötzlich gestorben sind. 
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Die Internationale Tierseuchen- Behörde OIE rechnet mit weiteren Fällen des Vogelgrippe-Erregers H5N1 bei Hausgeflügel in Europa. 
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Grossverteiler und Geflügelzüchter geben sich optimistisch, dass das Eintreffen der Vogelgrippe in der Schweiz den Pouletverkauf nicht zum Erliegen bringt. Die Konsumenten und Konsumentinnen bewahrten bisher kühlen Kopf, urteilen sie. 
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Die bei einer Tafelente in Überlingen am Bodensee entdeckte Vogelgrippe ist durch das auch für Menschen gefährliche Virus Typ H5N1/Asia verursacht worden. Das teilte der Agrarminister von Baden-Württemberg, Peter Hauk, am 25. Februar 2006 mit. 
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Die Vogelgrippe steht vor der Tür und skrupellose Geschäftsleute wittern das grosse Geld mit der Angst. So findet man bei Schweizer Internet-Auktionshäusern Gesichtsmasken und Schutzanzüge. 
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Die EU-Kommission hat am 22. Februar 2006 8,35 Millionen Euro (rund 12,5 Millionen Franken) für den Kampf gegen die Vogelgrippe in der Türkei bereitgestellt. 
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Die Vogelgrippe könnte manchen Geflügelhalter um sein Auskommen bringen. Viele von ihnen sind jedoch privat versichert. Zudem kommt der Bund für jene Tiere auf, die im Zuge der Seuchenbekämpfung getötet werden müssen.

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Vier tote Enten, die am 19. Februar in Estavayer- le-Lac FR gefunden wurden, sind nicht mit Vogelgrippe infiziert. Dies ergaben die Analysen des Referenzlabors des Schweizerischen Instituts für Geflügelkrankheiten in Zürich.

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Die Vogelgrippe breitet sich in Europa weiter aus. Im Nordosten Deutschlands wurden bis Dienstag über 100 infizierte Vögel gefunden. Die Schweiz wappnet sich im Kampf gegen die Seuche mit einem aktualisierten Pandemieplan.

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Die legendenumwobenen Raben des Tower in London sind wegen der Vogelgrippe unter Hausarrest gestellt worden. Die Tower-Raben Baldrick, Bran, Branwen, Gundulf, Gwyllum, Hugine, Munin und Thor seien bis auf weiteres im Inneren der mittelalterlichen Burg eingesperrt worden.

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In den Zoos von Bern, Basel und Goldau SZ dürfen Vögel verschiedener Arten trotz Stallzwangs ins Freie. Allerdings gelten Auflagen, etwa die regelmässige Entnahme von Stichproben. Der Zoo Zürich rechnet ebenfalls mit einer Ausnahmebewilligung. 
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Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatten alle bisher an Vogelgrippe erkrankten Menschen direkten Kontakt mit krankem Geflügel oder dessen Kot. Das BAG empfiehlt deshalb, krank oder tot aufgefundene Vögel nicht mit blossen Händen zu berühren. 
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Frankreich hat die grösste Geflügelindustrie in Europa - Jahresproduktion 50 Mio. Tiere -, und Fachleute fürchten einen enormen Schaden durch die Vogelgrippe. Im Vorjahresvergleich setzte die französische Geflügelindustrie schon 12 % weniger Ware ab.

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Die Schweiz bleibt von der Vogelgrippe weiterhin verschont. Die Schwäne und anderen Vögel, die in den letzten Tagen in der Schweiz tot aufgefunden wurden, sind nicht Träger des Virus H5N1. Das ergab die Untersuchung im Referenzlabor in Zürich. 
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Das Vogelgrippe-Virus hat Deutschland erreicht. Die auf Rügen gefundenen toten Schwäne seien mit dem H5N1-Virus infiziert, sagte der Leiter des Robert-Koch-Instituts, Reinhard Kurth am 15. Februar 2006 dem «ZDF-Morgenmagazin». 
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In Südosteuropa sind am 13. Februar 2006 neue Vogelgrippefälle bei Wasservögeln aufgetaucht. Ein griechischer Jäger wurde unter Quarantäne gestellt. Das BVET will erneut eine Stallpflicht für Schweizer Geflügel. 
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Die Vogelgrippe ist in Nigeria ausgebrochen und hat damit erstmals Afrika erreicht. Betroffen sei eine Geflügelfarm im nordnigerianischen Dorf Jaji (Kaduna), teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit OIE am 8. Februar 2006 in Paris mit. 
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Im Irak ist erstmals ein Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Die junge Frau aus dem Dorf Rania im Norden des Landes sei mit dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 infiziert gewesen, bestätigte das irakische Gesundheitsministerium am 30. Januar 2006. 
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US-Wissenschafter haben in der genetischen Struktur der Vogelgrippe-Viren eine Besonderheit entdeckt. Diese könnte nach Ansicht der Forscher dafür verantwortlich sein, dass die Krankheit für den Menschen so gefährlich ist.

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Erstmals in ihrer mehr als 40-jährigen Geschichte verbietet die Pariser Agrarmesse in diesem Jahr wegen der Vogelgrippe die Ausstellung von Geflügel.

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Die Schweiz ist mit dem Ergebnis der Geberkonferenz für den Kampf gegen die Vogelgrippe sehr zufrieden. Mit den Zusagen von 1,9 Mrd. Dollar sei das Ziel der Konferenz übertroffen worden. Jetzt müsse rasch gehandelt werden.

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Der belgische Zoll hat in den vergangenen Tagen rund 55 Tonnen Geflügelfleisch aus China beschlagnahmt. Die Fleischimporte wurden bereits am 11. und 12. Januar im Hafen von Antwerpen sichergestellt. 
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Das aggressive Vogelgrippevirus H5N1, an dem bisher fast 80 Menschen starben, kann offenbar etwas leichter auf den Menschen übertragen werden. Das erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 12. Januar 2006 in Genf. 
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Angesichts der drohenden Ausbreitung der Vogelgrippe hat Frankreich das Verbot der Freilandhaltung für Geflügel ausgeweitet. Es gelte nun für 59 Departements, kündigte Premierminister Dominique de Villepin am 13. Januar 2006 in Paris an. 
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In Japan haben sich 77 Menschen möglicherweise mit einem Vogelgrippevirus vom Typ H5N2 infiziert. Das gab die japanische Regierung am 10. Januar 2006 bekannt. Dieser Virustyp ist weniger gefährlich als der in Asien grassierende aggressive Typ H5N1. 
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In der Türkei ist erneut ein Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Wie der Nachrichtensender CNN-Türk am 5. Januar 2006 berichtete, starb eine Schwester des 14-jährigen Jungen, der bereits am Sonntag dem H5N1-Virus erlegen war.

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In der Türkei ist womöglich erstmals ein Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Wie der behandelnde Arzt am 01. Januar berichtete, starb ein 14-jähriger Junge aus dem Osten der Türkei an einer Krankheit mit Vogelgrippe-ähnlichen Symptomen.

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Chinesische Wissenschaftler haben eigenen Angaben zufolge einen Wirkstoff zur Behandlung der Vogelgrippe bei Menschen entwickelt, der wirksamer und günstiger als das Anti- Grippe-Medikament Tamiflu ist.

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Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) trifft weitere Präventionsmassnahmen gegen die Vogelgrippe. Ab Frühling 2006 wird das Schweizer Geflügel langfristig überwacht und auf die verschiedenen Vogelgrippe-Viren untersucht. 
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Virus kann auch über Feldsperlinge (Passer montanus, syn. Spatz, Feldspatz) verbreitet werden. Das berichten chinesische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Journal of Virology". 
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Im Osten Rumäniens sind neue Fälle von Vogelgrippe entdeckt worden. In den vergangenen Tagen wurden dort nach Behördenangaben mehrere tote Vögel gefunden, die mit dem H5-Virus infiziert gewesen seien. 
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Nach heutiger Beurteilung kann in der Schweiz das Verbot der Freilandhaltung von Geflügel Mitte Dezember aufgehoben werden. Eine Verlängerung der Stallpflicht gäbe es dann, wenn eine der laufenden Wildvögel-Analysen einen Vogelgrippe-Befall zeigte. 
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Dr. Nguyen Tuong Van vom Zentrum für Tropenkrankheiten in Hanoi beurteilt das Grippemittel Tamiflu bei der Behandlung von Vogelgrippepatienten als nutzlos. Roche bezweifelt, dass es den Patienten genug früh verabreicht worden war, um eine Erkrankung verhindern zu können. 
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In der indonesischen Tsunami-Region Aceh ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Mehrere Hundert Hühner seien in der Region verendet, die im vergangenen Jahr nach einem Seebeben überflutet wurde. 
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Sind die mobilen Einheiten zur Tötung von Geflügel beim Auftreten eines Falles von Hühnergrippe einmal aufgestellt und einsatzbereit, können rund 1000 Hühnervögel pro Stunde ausgemerzt werden. Die Einheiten wurden am 23. November der Presse vorgestellt. 
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In der Schweiz stehen zwei mobile Einheiten bereit, um bei einem allfälligen Ausbruch der Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb dem betroffenen Bestand rasch auszumerzen. Die Einrichtung werden per Lastwagen und Container transportiert.

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Die US-Arzneimittelbehörde FDA sieht derzeit keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Tamiflu-Einnahme und Todesfällen bei Kindern. In Japan waren 12 Kinder nach der Einnahme von Tamiflu gestorben. Tamiflu wird weltweit prophylaktisch gegen die Vogelgrippe eingenommen. 
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In Indonesien sind zwei weitere Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Tests hätten ergeben, dass sie mit dem Virusstamm H5N1 infiziert gewesen seien, teilte das Gesundheitsministerium mit. 
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Die Vogelgrippe konnte am 10. November bei einer Ente in Norditalien nachgewiesen werden und hat auch die Golfregion erreicht: In Kuwait wurde das Virus bei verendeten Vögeln nachgewiesen. 
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Fast 500 Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen und Pharmaunternehmen erarbeiten seit dem 7. November in Genf eine weltweite Strategie zur Bekämpfung der Vogelgrippe. Geplant ist unter anderem die Schaffung eines globalen Fonds. 
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Vogelgrippe - Stallpflicht

Seit rund zehn Tagen gilt in der Schweiz die Stallpflicht für Geflügel. Laut den Kantonstierärzten zeigen sich die Geflügelhalter kooperativ. Wo das Freilandverbot missachtet wird, spielt die soziale Kontrolle. Neben der Stallpflicht für Geflügel gilt auch die Registrierpflicht. Die Auswertungen über den Geflügelbestand sind noch in Gang.

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In China kommt es immer häufiger zu Ausbrüchen der Vogelgrippe. Zum vierten Mal in knapp drei Wochen meldeten die Behörden am 4. November einen neuen Nachweis des aggressiven Erregers H5N1.

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Angesichts einer möglichen Vogelgrippe- Epidemie beim Menschen mit hunderttausenden Toten im Land haben die USA eine umfassende Strategie zum Kampf gegen die Seuche vorgestellt. 
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Ein in Kroatien getöteter Schwan ist mit dem für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 infiziert gewesen. Der Vogel sei vor acht Tagen abgeschossen worden. In Kanada wurde bei Wildenten das H5-Influenzavirus entdeckt. 
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Die Umsetzung der Stallpflicht verläuft laut dem Schweizerischen Bauernverband ohne grosse Probleme. Trotz der einschneidenden Massnahmen seien bisher wenige bis keine Klagen eingetroffen, hiess es am 28. Oktober 2005. 
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Der in Kroatien aufgetauchte Virus der Vogelgrippe hat sich nach EU-Angaben zwar als den auch für Menschen gefährlichen Subtyp H5N1 herausgestellt. Zugleich warnte die EU-Kommission aber vor Panik. 
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Das Freilandhaltungs-Verbot des Bundes als Präventivmassnahme gegen eine Verbreitung der Vogelgrippe stellt die Geflügelhalter vor Probleme. Das BVet hat ein Merkblatt für Geflügel-Kleinhalter mit Tipps für den Bau von provisorischen Hühnerställen gegeben. Auch das FIBL und Kagfreiland geben Tipps für extensive Geflügelhaltung. 
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Nach dem Auftreten der Vogelgrippe in Kroatien bereitet die EU ein völliges Importverbot für Geflügel aus dem Land vor. Es soll am Montag, den 24. Oktober 2005 in Kraft treten. 
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Der Bund verbietet die Freilandhaltung von Geflügel nun doch. Ab dem 25. Oktober muss das Geflügel zumindest unter Dach gehalten werden. Dies gilt auch für die Hühner-, Schwimm- und Laufvögel von Hobbygeflügelhaltern. Diese müssen ihre Tiere zudem registrieren lassen.

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Auf SF1 diskutieren in der "Arena" am Freitag, 21. Oktober, 22.20 Uhr, zum Teil die gleichen Experten zum Thema "Vogelgrippe" wie in der letzten Woche. Seither dominiert die Tierseuche den Schweizer Blätterwald und schreckt die Bevölkerung, aber auch die Geflügelhalter auf. 
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Der Kanton Wallis wappnet sich gegen die Vogelgrippe. Die Behörden haben einen Vorrat von mehreren tausend Packungen des antiviralen Medikaments Tamiflu angelegt und die Verteilung im Notfall geregelt. 
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Zum Schutz vor der Vogelgrippe soll von spätestens dem 22. Oktober 2005 an eine landesweite Stallpflicht für Geflügel in Deutschland gelten. Österreich verbietet nun auch die Freiland-Geflügelhaltung. 
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Nach einem ersten Vogelgrippefall in Griechenland hat das dortige Landwirtschaftsministerium am 18. Oktober 2005 Geflügelexporte von den drei ägäischen Inseln Chios, Psara sowie Oinousses verboten. 
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Der Leiter des Influenza-Programms der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Klaus Stöhr, hat sich «zufrieden» mit den bisherigen Vorsorgeplänen der Europäischen Union (EU) für den Fall einer Pandemie gezeigt. 
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Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz wollen trotz Vogelgrippe vorläufig nicht auf Geflügelfleisch verzichten. Bei der Migros sanken die Verkäufe bisher nur leicht, bei Coop hielten sie sich stabil. 
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Der erste Fall von Vogelgrippe in Griechenland kommt für das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) nicht überraschend. Das unterstrich Amtssprecher Marcel Falk am 17. Oktober gegenüber Radio Zürisee. Gleichentags war bekannt geworden, dass das Virus auf der griechischen Insel Chios nahe der türkische Küste festgestellt wurde.

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Das gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 hat Europa erreicht: Am 15. Oktober 2005 wurde es für Rumänien nachgewiesen, zwei Tage nachdem es in der Türkei entdeckt wurde. Der Virustyp ist laut EU-Kommission identisch mit jenem in Asien, durch den schon rund 60 Menschen gestorben sind. 
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Vogelgrippe: Virentypen der Grippe
Die Ausbreitung der Vogelgrippe in den letzten Jahren ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) «historisch beispiellos». 
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In der Türkei und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa ist mit dem Virusstamm H5N1 der Typ der Vogelgrippe aufgetaucht, der für den Menschen gefährlich ist. Auch im osteuropäischen Rumänien wurde bei Vögeln H5-Viren festgestellt. 
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Für das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) drängen sich nach der Bestätigung des Vogelgrippevirus H5N1 in der Türkei keine zusätzlichen Massnahmen auf. 
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In Rumänien sind doch Vogelgrippe-Viren gefunden worden. Nur einen Tag nach der vorläufigen Entwarnung, teilten rumänische Behörden und EU- Kommission am 13. Oktober 2005 mit, einige Vogelgrippe-Tests seien positiv verlaufen. 
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In Kolumbien sind erste Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. In der zentralen Provinz Tolima ist in einer Region mit zahlreichen Hühnerfarmen das Virus H9 festgestellt worden. 
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Nach dem Auftreten der Vogelgrippe bei Geflügel in Rumänien und in der Türkei ergreift die Schweiz keine zusätzlichen Massnahmen. Das BVET wartet die Ergebnisse der Untersuchung der dortigen Fälle ab. 
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4,8 Millionen Franken will der Bund der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für den Kampf gegen die Vogelgripppe in Asien zur Verfügung stellen. 
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Rumänien will zum Schutz vor der Vogelgrippe am 1. Oktober 2005 im Donaudelta mit einer Massenimpfung der Bevölkerung beginnen. 
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Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) startet am 24. September sein Zugvögel-Überwachungsprogramm. Rund tausend Wildvögel sollen untersucht werden, um ein mögliches Einschleppen der Vogelgrippe durch Zugvögel frühzeitig erkennen zu können. Gleichzeitig entspannt sich die Lage in Russland.

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Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) hat ein Massnahmenpaket zur Bekämpfung der Vogelgrippe verabschiedet. So soll etwa die Freihaltung von Geflügel in der Schweiz verboten werden, falls die Vogelgrippe in einem Nachbarland ausbricht. 
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Polen hat an allen Grenzübergängen zur Ukraine Vorsichtsmassnahmen gegen das Einschleppen der Vogelgrippe geschaffen. So muss Geflügelfleisch an den Grenzübergängen abgegeben werden. 
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Die in Asien und Russland grassierende Vogelgrippe wird mit einiger Wahrscheinlichkeit mit Wasservögeln auch nach Europa verschleppt, warnte am 31. August 2005 die FAO in Rom. 
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Die EU erachtet die Gefahr durch die Vogelgrippe derzeit als gering. Die Kommission in Brüssel lehnte es deswegen ab, die Geflügelhaltung im Freien zum Schutz gegen die Vogelgrippe generell zu verbieten. 
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Beim Vogelgrippe-Virus, das in Kasachstan entdeckt wurde, handelt es sich um den auch für Menschen gefährlichen Typ H5N1. Dies ergaben Untersuchungen in den betroffenen Gebieten im Norden des Landes. 
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In Russland gibt es einen ersten Verdachtsfall von Vogelgrippe in einer Geflügelfarm. Betroffen ist ein Geflügelbetrieb mit 142'000 Vögeln im sibirischen Gebiet Omsk. 
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Zur Vorbeugung von Vogelgrippe-Infektionen müssen niederländische Geflügelzüchter bis spätestens Montag alle ihre Tiere in Ställen unterbringen. 
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Bei dem sich von Russland nach Westen ausbreitenden Vogelgrippe-Virus handelt es sich nach Regierungsangaben um eine auch für den Menschen gefährliche Art. Das in der Stadt Tscheljabinsk im Ural entdeckte Virus sei vom Typ H5N1. 
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Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) plant den Kauf von Impfstoff gegen das Vogelgrippe-Virus. Das BAG will eine Reserve aufbauen, obwohl die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch nicht leicht erfolge, wie es am 12. August 2005 mitteilte. 
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Die von der Vogelgrippe betroffenen Staaten in Südostasien stocken ihre Bestände an Gegenmittel massiv auf. Sie wollen einen Vorrat von mehreren Millionen Stück Tamiflu des Schweizer Pharmakonzerns Roche anlegen. 
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Die in Asien grassierende Vogelgrippe breitet sich weiter aus und hat nun erstmals auch die Mongolei erreicht. Beinahe 80 Zugvögel seien in dem zentralasiatischen Land inzwischen an der Krankheit verendet. 
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Wegen der Vogelgrippe dürfen Russland und Kasachstan vorerst kein lebendes Geflügel und keine Federn mehr in die Europäische Union (EU) einführen. Das Importverbot gelte ab dem 12. August, teilte die EU-Kommission am 8. August 2005 in Brüssel mit. 
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Geflügelpest beim Menschen

Mit Grippemedikamenten, Impfungen und durch eine rechtzeitige Isolierung Infizierter liesse sich ein Vogelgrippe-Ausbruch bei Menschen eindämmen, bevor es zu einer verheerenden weltweiten Epidemie kommt.

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In Vietnam sind erneut zwei Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten auf 41, teilte die Gesundheitsbehörde des südostasiatischen Landes am 29. Juli 2005 mit. 
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Die Philippinen haben am 8. Juli den ersten Vogelgrippe-Fall gemeldet. In einer Stadt nördlich von Manila seien bei Enten Vogelgrippe-Viren entdeckt worden.

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Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) fordert von China Klarheit über Berichte, wonach an Vogelgrippe erkrankte Tiere mit einer für Menschen gedachten Arznei behandelt worden seien. 
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In China ist erneut die Geflügelpest ausgebrochen. Wie das Internationale Tierseuchenamt in Paris (OIE) am 8. Juni mitteilt, sind in Nordwestchina) mehr als 2000 Gänse in Freilandhaltung betroffen. 
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Der französische Gesundheitsminister hat am 13. Oktober einen Plan vorgestellt, wie Frankreich einen Seuchenzug des Geflügelpest-Virus bei Menschen verhindern will.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut vor einer drohenden weltweiten Grippe-Epidemie mit Millionen von Toten gewarnt. Ursache könnte die Vogelgrippe sein.

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Im Kampf gegen die Vogelgrippe sieht die WHO Probleme, weil betroffene Länder die Herausgabe von Virenproben und Informationen verweigern. 
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Niederländische Experten werden die von der Vogelgrippe betroffenen asiatischen Länder bei der Bekämpfung der Geflügelseuche unterstützen. 
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Der Schweizer Importstopp wegen der Geflügelpest gilt neu auch für Malaysia und Nordkorea, nicht länger aber für Japan und Südkorea. Weiterhin gesperrt bleibt China und Vietnam. 
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Die WHO hat ihre Warnung vor einer Vogelgrippe-Epidemie unter Menschen bekräftigt. Je länger der Virus in Tieren zirkuliert, desto grösser die Infektionsgefahr beim Menschen. 
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut vor einer drohenden weltweiten Grippe-Epidemie mit Millionen von Toten gewarnt. Ursache könnte die Vogelgrippe sein. 
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Das Vogelgrippevirus hat sich in Asien fest etabliert und droht immer noch, eine Pandemie unter den Menschen auszulösen. Diese Warnung sprachen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 5. März 2008 in Manila aus. 
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Im Osten Indiens ist ein Vogelgrippeherd entdeckt worden. Dies teilte die Regierung am 15. Januar 2008 mit. Der Virus sei identifiziert worden, nachdem in der vergangenen Woche 20'000 Hühner in einer Zucht verendet waren. 
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Ein 24-jähriger Chinese ist in der ostchinesischen Provinz Jiangsu an der Vogelgrippe gestorben. Untersuchungen der Gesundheitsbehörden hätten das Virus H5N1 nachgewiesen, obwohl der Mann keinen Kontakt zu Geflügel gehabt habe, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am 3. Dezember 2007. 
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Auf der von der Vogelgrippe betroffenen Farm im Osten Englands ist das Töten und die Entsorgung der 160'000 Tieren weitergegangen. Von einem Handelsembargo gegen ganz Grossbritannien war am 5. Februar 2007 in Brüssel nicht die Rede. 
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In Ägypten sind über Weihnachten zwei Mitglieder einer Grossfamilie aus dem Nildelta an der Vogelgrippe gestorben. Ein 15-jähriges Mädchen, das sich mit dem H5N1-Virus infiziert hatte, starb am Montagabend im Spital, zitierte die ägyptische Presse am Dienstag das Gesundheits-ministerium in Kairo. Eine weitere Angehörige war bereits an Heiligabend gestorben. Damit hat sich die Zahl der Vogelgrippe-Toten in Ägypten auf neun erhöht.

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Die Bruttomarge in der deutschen Hähnchenmast - das ist der Erlös minus Kosten für Küken und Futter – ist im laufenden Jahr deutlich gesunken, schreibt die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle ZMP am 18. Dezember 2006. 
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Die Vogelgrippe-Impfungen in den Schweizer Zoos zeigen gute Resultate: 85 Prozent der geimpften Vögel bildeten Antikörper gegen den Virus. Ob die Tiere auch vor einem Ausbruch der Vogelgrippe geschützt wären, ist allerdings unklar. 
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In Indonesien ist ein elfjähriger Knabe an der Vogelgrippe gestorben, das 53. Opfer in dem Land. Das gaben die Gesundheitsbehörden am 16. Oktober 2006 bekannt. 
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Das Vogelgrippe-Virus H5N1 hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge bei indonesischen Opfern einer Familie Mutationen aufgezeigt. Die neue Virus-Form sei jedoch nicht ansteckender als die bisherige, sagte eine WHO-Sprecherin. 
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Bundesrat Joseph Deiss will den Geflügelproduzenten nach den vogelgrippebedingten Einbussen finanziell entgegenkommen. Obwohl die Mäster derzeit weniger Tiere halten, hat er ihnen Direktzahlungen auf dem Niveau von 2005 in Aussicht gestellt. 
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In Rumänien breitet sich die Vogelgrippe weiter aus. Wie die Behörde für Tiergesundheit am 25. Mai 2006 mitteilte, hat sich die Zahl der Ortschaften, in denen das Virus H5N1 nachgewiesen wurde, auf 56 erhöht. 
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In Dänemark ist erstmals der gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 auf einem kleinen Hof auf Fünen nachgewiesen worden, wie die Behörden am 18. Mai 2006 mitteilten. Die Regierung verbot alle Geflügelexporte von der Insel. 
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Österreich hat am 12. Mai 2006 die wegen der Vogelgrippe verhängte Stallpflicht für Nutzvögel teilweise aufgehoben. Das Geflügel darf ab dem 13. Mai 2006 wieder ins Freie. 
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Sollte die Vogelgrippe in der Schweiz eine neuerliche Stallpflicht nötig machen, müssen Freilandprodukte vom ersten Tag an umdeklariert werden. Das verlangt das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Betroffene Verbände laufen Sturm. 
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Das Vogelgrippe-Virus wurde bisher in insgesamt 45 Ländern nachgewiesen. Der UNO-Koordinator für Grippeerkrankungen, David Nabarro, sagte am 26. April anlässlich eines UNO-Expertentreffens in New York, dass der Erreger zwischen 2003 und 2005 in 15 Ländern festgestellt worden sei. 
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Ein «Notvorrat» des Grippemittels Tamiflu steht bereit für die Weltgesundheits-organisation (WHO). Der Basler Pharmakonzern Roche hat am 19. April 2006 die gespendeten drei Millionen Packungen symbolisch übergeben. 
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Im sächsischen Vogelgrippegebiet in Wermsdorf bei Leipzig sind am Wochenende 14'000 weitere Tiere getötet worden. Die Zahl des in dem Gebiet gekeulten Geflügels liegt damit bei insgesamt 30'000 Stück. 
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Im Kampf gegen die Vogelgrippe zieht das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET eine Begrenzung des Freilandhaltungverbots für Geflügel auf Risikogebiete in Betracht. Ein Entscheid soll in den nächsten zwei bis drei Wochen fallen. 
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Nicht die Zugvögel sind es - die globale Hühnerindustrie selbst sorgt für die Verbreitung der Vogelgrippe. Diese These haben Vertreter der Nutztierschutz-Organisation «kagfreiland» am 5. April 2006 vor den Medien in Zürich begründet. 
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Das BAG hat vor dem Hintergrund der Vogelgrippe den Entwurf eines neuen Pandemieplans veröffentlicht. Einig werden müssen sich Bund und Kantone noch über die Versorgung der Bevölkerung mit Tamiflu und die Herstellung eines Pandemie- Impfstoffes. 
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Die EU-Kommission will der europäischen Geflügelwirtschaft, die wegen der Vogelgrippe unter massiven Umsatzeinbrüchen leidet, finanzielle Unterstützung zukommen lassen. 
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In einem israelischen Geflügelbetrieb bei Jerusalem sind neue Fälle der Vogelgrippe aufgetreten. Das israelische Radio meldete am 29. März 2006, in Maalei Hachamischa sei das Virus H5N1 bei Hühnern nachgewiesen worden. 
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Das Vogelgrippe-Virus H5 ist bei einer Ente in Diessenhofen TG festgestellt worden. Damit erhöht sich die Zahl der Vogelgrippe-Fälle bei Wildvögeln in der Schweiz auf 30. Da in dieser Region bereits Vogelgrippe-Fälle aufgetreten sind, bestehen die Schutz- und Überwachungszonen schon. 
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Das Vogelgrippe-Virus H5 ist bei einer Reiherente und einem Zwergtaucher in Neuhausen SH und bei einer Reiherente in der deutschen Exklave Büsingen im Kanton Schaffhausen festgestellt worden. 
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Die Vogelgrippe hat sich in der Schweiz nicht schnell ausgebreitet. Knapp einen Monat nach dem ersten Fall sind nur 26 Wasservögel gefunden worden, die dem H5-Virus infiziert waren. 
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Experten aus 46 afrikanischen Ländern haben ihre Regierungen und die internationale Staatengemeinschaft zur finanziellen Unterstützung des Kampfes gegen die Vogelgrippe aufgefordert. 
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Das Vogelgrippe-Virus ist bei fünf weiteren Enten in den Kantonen Zürich und Thurgau entdeckt worden. Damit erhöht sich die Zahl der Vogelgrippe-Fälle bei Wildvögeln in der Schweiz auf 24, wie das Bundesamt für Veterinärwesen am 22. März 2006 mitteilte. 
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INDIEN/AFGHANISTAN/ISRAEL

Die Vogelgrippe breitet sich weiter aus. Nach dem erneuten Ausbruch des Virus haben Tierärzte im Westen Indiens mit der Tötung von 70'000 Vögeln begonnen. 
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Nach Dänemark hat am 15. März 2006 auch das Nachbarland Schweden die ersten Fälle von Vogelgrippe mit dem H5N1- Erreger bestätigt. Das auch für den Menschen gefährliche Virus sei bei zwei Wildenten nachgewiesen worden. 
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Bei zwei weiteren Wasservögeln ist das H5-Virus nachgewiesen worden. Mit den beiden Enten aus Feuerthalen ZH steigt die Zahl positiver H5-Virus-Fälle in der Schweiz auf 13, drei davon sind nachweislich mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert. 
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Die Vogelgrippe ist erstmals in Birma und Afghanistan festgestellt worden. Bei beiden Fällen wird noch abgeklärt, ob es sich um den aggressiven Virusstrang H5N1 handelt. 
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Die Bodensee-Anrainerländer richten sich auf einen langfristigen Kampf gegen die Vogelgrippe ein. Bei einer Konferenz im baden-württembergischen Singen beschlossen die zuständigen Fachminister regelmässige Treffen auf Regierungsebene. 
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Die Vogelgrippe hat sich in Europa weiter ausgebreitet und hat nun auch Polen erreicht. Das gefährliche Virus H5N1 wurde auch in Niedersachsen nachgewiesen, dem Bundesland mit den grössten Geflügelbeständen in Deutschland.

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In Rumänien sind am 3. März 2006 zwei Vogelgrippe- Fälle in bislang von der Seuche verschonten Gegenden festgestellt worden. Dies gab das Referenzlabor in Bukarest bekannt. 
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Die Schweiz hat ihren ersten gefährlichen Vogelgrippe- Fall: Bei einem tot in Genf gefundenen Gänsesäger wies das EU- Referenzlabor das agressive Virus H5N1 nach. Ein im Thurgau an Vogelgrippe verendeter Schwan wird noch auf H5N1 untersucht. 
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Wie es künftig mit der Geflügel-Freilandhaltung aussehen wird, dürfte sich in den nächsten Monaten entscheiden. Dauert die Vogelgrippe-Bedrohung und damit die Stallpflicht an, muss für eine Reihe von Produkten ein Kompromiss gefunden werden. 
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In Deutschland ist der gefährliche Vogelgrippe-Erreger bei einer Katze nachgewiesen worden. Bei dem auf der Insel Rügen tot aufgefundenen Tier sei eine Infektion mit dem H5N1-Virus festgestellt worden. Das BVET beschwichtigt, die Lage in Norddeutschland sei nicht mit der in der Schweiz vergleichbar. 
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Hunde und Katzen haben im Geflügelstall nichts mehr verloren; Gäste müssen Überkleider anziehen; Eierkartons dürfen nicht zweimal verwendet werden: Unter anderem diese Anweisungen sind Teil einer geplanten BVET-Informationskampagne. Diese ist vor allem an Hobbyhalter gerichtet. Profi-Betriebe halten sich schon daran.

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Die Vogelgrippe hat die Schweiz erreicht: Ein mitten in Genf entdeckter Gänsesäger wurde positiv getestet. Der Kanton richtete eine Schutzzone ein. Dasselbe taten auch Schaffhausen und Thurgau - wegen zweier Vogelgrippe-Fälle auf der deutschen Seite der Grenze. 
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Nachdem an der Strandpromenade in Überlingen am Bodensee eine am Vogelgrippe-Virus H5N1 gestorbene Tafelente gefunden wurde, ist klar: Die Vogelgrippe ist am Bodensee angekommen. Auf der Schweizer Seeseite wird aber noch abgewartet. 
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Wie das Agrarministerium in Schwerin am 23. Februar 2006 mitteilte, konnten weiterführende Untersuchungen bei einer Ente aus einem Geflügelbestand auf Rügen den Verdacht auf das H5N1 - Virus nicht bestätigen. 
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Frankreich und die Niederlande haben Impfprogramme gegen die Vogelgrippe zur Genehmigung angemeldet. Diese sind aber recht begrenzte Programme, sodass ihnen gute Chancen gegeben werden, von der "impfungskritischen" Kommission und einer Mehrheit der Mitgliedstaaten im Ausschuss grünes Licht zu bekommen. 
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Der Direktor des Bundesamts für Veterinärwesen (BVet), Hans Wyss, sieht in der generellen Stallpflicht keinen dauerhaften Zustand. 
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Vor Rügen sind nach Angaben des Krisenstabs des Landes Mecklenburg-Vorpommern mehr als 1400 tote Vögel entdeckt worden. Die Tiere seien hauptsächlich vor dem Westteil der Insel gesichtet worden.

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Französische Rugby-Fans werden Mitte März ohne ihre Maskottchen zum Spiel gegen Wales fahren müssen: Die Mitnahme lebender gallischer Hähne - Frankreichs Nationalsymbol - könne wegen der Vogelgrippe nicht mehr gestattet werden. 
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Schweizer Fleischbetriebe wappnen sich gegen die Vogelgrippe. Der Migros-Fleischbetrieb Micarna bereitet sich vor, um Geflügelproduzenten und Lastwagenfahrern mit Schutzmaterial auszurüsten. Bei Bell wird über zusätzliche Massnahmen diskutiert. 
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Wegen der Vogelgrippe muss seit dem 20. Februar 2006 das Schweizer Federvieh immer im Stall bleiben. Mehrere Dutzend Geflügelhalter und mehrere Zoos wollen ihre Tiere aber dennoch ins Freie lassen. Doch erst über wenige Ausnahmegesuche wurde entschieden. 
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Die Schweiz bleibt weiterhin von der Vogelgrippe verschont. Während die Seuche die Wildvögel im umliegenden Ausland dahinrafft, wurde hierzulande noch kein Fall bestätigt. Trotzdem bleibt das Geflügel ab Montag, 20. Februar, wieder im Stall.

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Die Vogelgrippe hat alle grossen Nachbarländer der Schweiz erreicht. Nach Italien, Österreich und Deutschland meldete am Wochenende auch Frankreich den ersten Fall eines mit dem H5N1-Virus infizierten Tiers. Ab heute gilt in der Schweiz die Stallpflicht.

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Vogelgrippe und die Schweiz
Das Schweizer Geflügel muss ab 20. Februar 2006 ins Gehege. Der Bundesrat hat wegen der nahenden Vogelgrippe erneut eine Stallpflicht beschlossen. Sie ist zeitlich nicht befristet. 
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Die Ausbreitung des Vogelgrippe- Erregers H5N1 ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Influenza- Programms der Weltgesundheits-organisation (WHO), Klaus Stöhr, fast nicht mehr zu stoppen. 
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In Nigeria greift die Vogelgrippe bei Geflügel offenbar schnell um sich. Die Krankheit breite sich im nördlichen Bundesstaat Kano «wie ein Buschfeuer» aus, sagte der Geschäftsführer des zuständigen Geflügelzuchtverbandes am 9. Februar 2006. 
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In China ist erneut die Vogelgrippe ausgebrochen. Wie das Landwirtschaftsministerium am 8. Februar 2006 mitteilte, wurde bei erkrankten Tieren auf Geflügelfarmen in der nördlichen Provinz Shanxi das auch für den Menschen gefährliche H5N1-Virus nachgewiesen. 
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Die Gefahren der Vogelgrippe und das Risiko einer Pandemie sollten nach Ansicht des zuständigen UNO- Koordinators David Nabarro nicht unterschätzt werden.

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Die Türkei hat seinen Nachbarstaaten vorgeworfen, Ausbrüche der Vogelgrippe zu verheimlichen. Ausserdem startet das Land eine Notschlachtaktion, welche 14 Millionen Hühnern das Leben kosten wird. Geflügelhalter werden umfassend entschädigt, Schulkinder informiert. 
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Mediziner haben die Gesundheitsbehörden vor einer Überschätzung antiviraler Grippemittel wie Tamiflu oder Relenza beim Ausbruch einer weltweiten Vogelgrippen-Epidemie gewarnt.

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Vogelgrippe-Geberkonferenz
In Peking hat die internationale Geberkonferenz zum Kampf gegen die Vogelgrippe begonnen. Nach Ansicht von Experten drängt die Zeit. Die Schweiz beteiligt sich mit rund 6 Mio. Fr. an den internationalen Programmen zur Bekämpfung der Vogelgrippe. Dies erklärte Thomas Jemmi vom BVET in Peking.

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Die Türkei befürchtet den vierten Todesfall durch die Vogelgrippe: Im Osten des Landes starb am 15. Januar ein zwölfjähriges Mädchen, das Kontakt mit infizierten Hühnern hatte. Die Weltbank will 45 Millionen Franken in die Hilfe investieren.

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Die Europäische Kommission will bei einer Geberkonferenz in der kommenden Woche in Peking 80 Mio. Euro (knapp 124 Mio. Franken) für den weltweiten Kampf gegen die Vogelgrippe bereitstellen. 
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Deutschland plant in den nächsten Wochen die Stallpflicht wieder einzuführen. Grund ist das Vordringen der Geflügelpest in die westliche Türkei. Das Bvet winkt vorerst noch ab. Dagegen verzichten Schweizer Fussballspieler auf ein Trainingslager in der Türkei wegen Bedenken der Spieler. 
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In der Türkei ist ein weiteres Kind gestorben, bei dem der Verdacht auf Vogelgrippe bestand. Die Elfjährige starb am Freitagmorgen im Spital der osttürkischen Stadt Van, wie Medien des Landes berichteten.

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Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) hat die Vogelgrippe-Tests bei gefangenen Zugvögeln abgeschlossen. Kein einziges Tier trug den für Menschen gefährlichen Virustyp H5N1. Noch bis Ende Januar werden Proben aus der Wasservogeljagd untersucht. 
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In China ist ein dritter Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Wie das Gesundheitsministerium in Peking berichtete, starb eine 41-jährige Frau am 21. Dezember in der südostchinesischen Provinz Fujian am dem Virus H5N1. 
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Das Vogelgrippe-Virus kann zu einem neuen Typ mutieren, der gegen das Medikament Tamiflu des Basler Pharmakonzerns Roche resistent ist. Dies berichtet die renommierte Zeitschrift «New England Journal of Medicine».

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Vogelgrippe: Folgen der Tierseuche
Amerikanische Grosskonzerne werden durch die Vogelgrippe weiter gestärkt. Die Kleinen mussten ihr Geflügel töten. 
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Das Schweizer Geflügel wird wie geplant Mitte Dezember aus dem Stallarrest entlassen. Der Bundesrat hat das als Massnahme gegen die Vogelgrippe erlassene Freiland-Verbot am 9. Dezember 2005 nicht verlängert. 
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Eine deutsche Biotech-Firma kommerzialisiert den nach eigenen Angaben ersten kommerziellen" DNA-Test zum Nachweis des Vogelgrippe-Virus. Der Test soll innerhalb sieben Stunden den H5N1-Virus sicher und einfach nachweisen können. 
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Nach neuem Vogelgrippe-Verdacht ist die Quarantäne in Rumänien am 5. Dezember auf zwei weitere Orte ausgeweitet worden, ohne dass dort ein Virus des Typs H5 nachgewiesen worden wäre.

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China hat am 28. November zwei neue Ausbrüche der Vogelgrippe gemeldet. Zugleich berichtete das Gesundheitsministerium in Peking von einer Mutation des H5N1-Virus bei den bisher infizierten Menschen.

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Die Vereinten Nationen wollen im kommenden Januar in Peking eine internationale Konferenz zum Thema Vogelgrippe abhalten. Ausserdem genehmigt China nun Tests von Impfstoff am Menschen. 
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Neuer Vogelgrippeherd in Südrussland: Im Delta des Stroms Wolga bei Astrachan seien 250 Schwäne am Virus H5 verendet, teilte das Landwirtschaftsministerium in Moskau am 22. November 2005 mit. 
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In Indonesien ist vermutlich ein weiterer Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Erste Tests hätten ergeben, dass der 35-jährige Mann mit dem Virus H5N1 infiziert gewesen sei, teilte das indonesische Gesundheitsministerium mit. 
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Nach dem ersten Todesfall in China hat die WHO vor einer schnelleren Ausbreitung der Vogelgrippe bei Mensch und Tier gewarnt. In nächster Zeit sei in dem bevölkerungsreichsten Land der Erde mit mehr Fällen zu rechnen. 
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Im rumänischen Donaudelta ist erneut ein Vogelgrippe-Virus vom Typ H5 bei Geflügel nachgewiesen worden. Laboranalysen bestätigten eine Infektion bei vier verendeten Hühnern aus dem Fischerdorf Caraorman.

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Die Lage in China wird zunehmend ernst: Trotz Massenschlachtungen von Geflügel in der nordostchinesischen Provinz Liaoning hat sich das Vogelgrippe- Virus dort weiter ausgebreitet. 
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China hat am 6. November 2005 erstmals die Möglichkeit einer menschlichen Infektion durch die Vogelgrippe nicht mehr ausgeschlossen: Ein zwölfjähriges Mädchen war an dem Virus H5N1 gestorben. 
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Das Schweizer Geflügel ist nach wie vor vogelgrippefrei. Die Einstallung des Freilandgeflügels biete wenig Probleme. Kurz: Die Lage ist aus der Sicht der Bundesämter für Veterinärwesen (BVET) und Gesundheit (BAG) unter Kontrolle.

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Roche-Chef Franz Humer hat am 3. November 2005 in einem Gespräch mit dem zuständigen EU-Kommissar bekräftigt, die Tamiflu- Produktion weiter ankurbeln zu wollen. 
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Über 500 Vertreter von internationalen Organisationen und Regierungen treffen sich am 7. November 2005 in Genf, um eine weltweite Strategie zur Bekämpfung der Vogelgrippe zu erarbeiten. Erörtert wird unter anderem die Schaffung eines globalen Fonds.

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Entgegen den Befürchtungen steht in der Schweiz für die Risikogruppen, zu denen auch Geflügelhalter gehören, genügend Grippeimpfstoff zur Verfügung. Das zeigt eine Umfrage des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) bei Ärzten. Bis auf weiteres sollen dennoch nur Leute mit Sonderrisiko impfen. 
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Das aggressive asiatische Vogelgrippevirus H5N1 ist 1997 erstmals in Hongkong aufgetreten. Bei Menschen bislang in vier südostasiatischen Ländern etwa 120 Infektionen nachgewiesen. 62 dieser Patienten sind gestorben. 
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In der Schweiz müssen Hühner, Enten, Gänse und anderes Federvieh ab 25. Oktober 2005 im Stall bleiben. Wegen der Vogelgrippe hat dies der Bund beschlossen. Nur in ganz wenigen Fällen soll eine Ausnahme gemacht werden. 
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Im europäischen Teil Russlands sind weitere Fälle des Vogelgrippe-Erregers H5N1 entdeckt worden. Labortests hätten ergeben, dass totes Geflügel in der Region Tambow rund 400 Kilometer südöstlich von Moskau H5N1 enthalten habe.

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Nach dem Auftreten des gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 in einem Dorf südlich von Moskau haben die Behörden im europäischen Teil Russlands einen weiteren Verdachtsfall gemeldet. 
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Täglich rufen ein- bis zweihundert besorgte Bürgerinnen und Bürger auf die Vogelgrippe-Hotline des Bundesamts für Gesundheit (BAG) an. Die meisten Fragen betreffen den Umgang mit Tamiflu und Reiseempfehlungen für die betroffenen Länder. 
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Droht der Schweiz eine Grippe-Pandemie, können die Bundesbehörden rasch und richtig reagieren - wenigstens kurzfristig. Mangelhaft ist die Vorbereitung auf längerfristige Massnahmen, wie die Auswertung der Führungsübung 2005 zeigt. 
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Vorläufige Entwarnung in Griechenland: Ein britisches Labor hat bei ersten Untersuchungen von Geflügel aus der Region Chios vorerst kein Virus vom Typ H5N1 entdeckt. Die sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am 20. Oktober 2005 in Brüssel. 
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Das H5N1-Virus sei zu weit entfernt, um das Geflügel einzusperren. Dieser Meinung ist der Mikrobiologe Richard Hoop. Er ist der Ansicht, nicht in Hysterie auszubrechen, sondern die Situation laufend zu überprüfen. 
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Der Bundesrat will die Information über die Vogelgrippe intensivieren und nach seinen Sitzungen seine obersten Fachleute auftreten lassen. Gesundheitsminister Pascal Couchepin warnte aber am 19. Oktober vor einer «Hysterie».

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Das an die Schweiz angrenzende deutsche Bundesland Baden-Württemberg macht es Bayern gleich: Die Behörden ordneten wegen der drohenden Gefahr der Vogelgrippe am 19. Oktober 2005 eine landesweite Stallpflicht für Geflügel an. 
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Die ersten Ausbrüche der Vogelgrippe in Europa im Oktober 2005 schreckten die Behörden und die Bevölkerung auf. Auf das Grippemittel Tamiflu setzte ein Run ein, obwohl eine Übertragung des Virus H5N1 von Mensch zu Mensch noch nie nachgewiesen werden konnte.

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Im Kampf gegen die Vogelgrippe geht der Freistaat Bayern eigene Wege. Mit sofortiger Wirkung hat er alle Geflügelmärkte und Vogelschauen verboten, wie der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf am 17. Oktober 2005 mitteilte. 
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Das in Asien grassierende Vogelgrippe-Virus hat bislang das Leben von etwa 150 Millionen Vögeln gekostet. Sie starben oder wurden notgeschlachtet, damit sich die Viren nicht ausbreiten. 
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In Vietnam ist ein Vogelgrippe-Virus vom gefährlichen Typ H5N1 aufgetaucht, das gegen den üblichen Wirkstoff Tamiflu resistent ist. Dies berichtete ein Wissenschafterteam von der Universität Tokio im Magazin «Nature». 
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Ganz unvorbereitet hat der Ernstfall die Türkei nicht getroffen. Man war gewappnet vor der Nachricht, dass das Geflügelsterben in der kleinen Ortschaft Kiziksa von dem auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 ausgelöst wurde. 
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Nach dem Nachweis des für Menschen gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 in der Türkei sieht die türkische Regierung «keinen Grund zur Panik». Die EU-Kommission befürchtet einen Ausbruch der Geflügelkrankheit auch in Rumänien. 
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Als vorbeugende Massnahme gegen die sich nach Europa ausweitende Vogelgrippe sollten sich Geflügelhalter mit der herkömmlichen Grippeimpfung schützen. Auch werden die Geflügelhalter dazu aufgerufen, ihre Tiere noch sorgfältiger überwachen. Von der Einnahme von Grippemedikamenten (Tamiflu) raten die Behörden ab. 
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Nach dem Verdacht erster Vogelgrippefälle haben die rumänischen Behörden das gesamte Donaudelta und den Verwaltungskreis Tulcea unter Quarantäne gestellt. Acht Fischerdörfer wurden von der Aussenwelt abgeschottet. 
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Das Vogelgrippe-Virus ist mit dem Erreger der Spanischen Grippe von 1918 verwandt, bei dem 20 bis 50 Millionen Menschen gestorben sind. US-Forscher wollen nun auf Grundlage der alten Grippeviren einen neuen Impfstoff entwickeln. 
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Angesichts der weltweiten Gefahr durch die Vogelgrippe hat UNO-Generalsekretär Kofi Annan einen Chefkoordinator für die Bekämpfung der Krankheit ernannt 
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Die Staaten der Asien-Pazifik-Region haben sich am Mittwoch auf eine Strategie gegen die Vogelgrippe und ähnliche Krankheiten geeinigt. Sie vereinbarten, die Risiken zu vermindern sowie schnell und abgestimmt auf Gefahren zu reagieren. 
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Die meisten asiatischen Länder sind gemäss UNO-Experten schlecht auf eine mögliche Vogelgrippe-Pandemie vorbereitet. Nur Australien, Neuseeland und Japan könnten im Ernstfall genügend Impfstoffe und Medikamente bereitstellen. 
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Seit sich die Vogelgrippe Mitteleuropa nähert, wird darüber diskutiert, die Freilandhaltung von Hühnern zu verbieten. Kagfreiland warnt in einer Pressemitteilung vor Überreaktionen. 
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Die Vogelgrippe hat von Asien aus Russland erreicht. Das Risiko, dass das Virus auch in die Schweiz gelangt, schätzen Experten als gering ein. Das Bundesamt für Veterinärwesen setzt auf vorbeugende Massnahmen, welche auch Schweizer Geflügelhalter befolgen sollten. 
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Frankreich will im Kampf gegen die Vogelgrippe bisherige Schutzmassnahmen verstärken. Deutschland will die Freilandhaltung nicht einschränken. Die Schweiz baut eine Medikamentenreserve auf. 
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Die WHO hat am 24. August 2005 eine zugesagte Spende des Balser Pharmakonzern Roche von drei Millionen Packungen des antiviralen Medikaments Tamiflu begrüsst. 
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In Russland ist die Vogelgrippe bis am 19. August 2005 in 40 Ortschaften, die wiederum sechs Provinzen östlich des Urals zuzuordnen sind, nachgewiesen worden. 
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über die geografische Ausbreitung des Vogelgrippevirus H5N1. Nach dem Vordringen der Krankheit nach Russland und Kasachstan empfiehlt die WHO, Ausbrüche der Krankheit bei Geflügel verstärkt zu kontrollieren. 
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Die in Asien grassierende Vogelgrippe hat jetzt möglicherweise auch Europa erreicht. Die russischen Behörden untersuchen in einer Region westlich des Ural und rund 1800 Kilometer südlich von Moskau ein Massensterben von Vögeln. 
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Deutsche Forscher haben einen neuartigen Impfstoff gegen die Vogelgrippe erfolgreich getestet. Dies teilte das Bundesforschungs-institut für Tiergesundheit am 15. August 2005 auf der Insel Riems bei Greifswald mit. 
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Das BVET hat einen erweiterten Importstopp für Geflügel aus Russland und Kasachstan erlassen. In den Ländern ist der gleiche Typ eines Vogelgrippe- Erregers wie in anderen Ländern Asiens aufgetreten. 
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Die Vogelgrippe breitet sich in Asien immer weiter aus. Sie erreichte zuletzt offenbar auch die Mongolei und Tibet. In Russland hat sich die Zahl der verendeten Tiere deutlich erhöht. 
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Das Risiko der Verbreitung von Vogelgrippe-Viren in der Schweiz durch Zugvögel ist gering, Wachsamkeit ist aber angebracht. Zu diesem Schluss kommen Gesundheitsexperten an einem Treffen in Bern. 
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Wissenschafter aus den USA haben einen Impfstoff gegen die tödliche Vogelgrippe entwickelt. Den Berichten zufolge hat das Immunsystem der 113 freiwilligen Teilnehmer am Experiment genügend starke Antikörper gebildet. 
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Mit Massenschlachtungen gehen Russland und Kasachstan gegen die aus Ostasien importierte Vogelgrippe vor. In Kasachstan liessen die Behörden am 1. August 2005 den gesamten Geflügelbestand eines Bauernhofes töten. 
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Indonesien hat die ersten Todesfälle durch die Vogelgrippe bestätigt. Ein 39 Jahre alter Mann und seine beiden Töchter im Alter von einem und neun Jahren seien an dem aggressiven Virus H5N1 gestorben.

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In der japanischen Präfektur Ibaraki ist auf einer Geflügelfarm die Vogelgrippe ausgebrochen. Wie verschiedene Quellen gleichlautend berichten, soll es sich um ein Virus vom Typ H5N2 handeln. 
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Die lebensgefährliche Vogelgrippe ist in Indonesien erstmals bei einem Menschen diagnostiziert worden. Tests ergaben, dass ein Bauer von der Insel Sulawesi, östlich von Borneo, mit dem H5N1-Virus infiziert ist.

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Das Vogelgrippevirus ist nach Angaben der WHO möglicherweise bald verstärkt von Mensch zu Mensch übertragbar. Schweizer Experte teilt Einschätzung nur beschränkt. 
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Der Basler Pharmakonzern Roche baut die Produktionskapazitäten für sein Grippemittel Tamiflu aus, um Vorräte im Fall einer Geflügelpest-Pandemie zu schaffen.

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Das Geflügelpest-Virus H5N1 ist wahrscheinlich von Mensch zu Mensch übertragbar. Das schliessen Forscher aus der Untersuchung eines Falls vom Sommer 2004 in Thailand.

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Die WHO hat ihre Warnung vor einer Vogelgrippe-Epidemie unter Menschen bekräftigt. Je länger der Virus in Tieren zirkuliert, desto grösser die Infektionsgefahr beim Menschen.

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In Nordkorea ist auf zwei Hühnerfarmen die Vogelgrippe ausgebrochen. Ob es sich um das für den Menschen besonders gefährliche Virus H5N1 handelt, ist nicht bekannt.

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Die Schweiz soll gegen eine neue Grippe-Pandemie gewappnet sein. Denn das Aufkommen der Geflügelpest in Asien könnte auf eine solche hindeuten.

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Asiatische Wissenschafter haben einen Schnelltest zum Nachweis des Vogelgrippe-Virus' entwickelt. Die Genauigkeit des Verfahrens liege bei rund 90 Prozent. 
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