schweizerbauer.ch
Homepage
Wetter
Markt & Preise
Politik & Wirtschaft
Tiere
Pflanzen
Landtechnik
Vermischtes
Hintergrund
Galerien
Marktplatz/Inserate
Service
Aboservice
Markt & Medien AGRAR
ePaper Schweizer Bauer
»Online-Suche:
GESUNDHEIT

Afrikanische Experten fordern Hilfe im Kampf gegen Vogelgrippe

Experten aus 46 afrikanischen Ländern haben ihre Regierungen und die internationale Staatengemeinschaft zur finanziellen Unterstützung des Kampfes gegen die Vogelgrippe aufgefordert.

Zum Abschluss einer dreitägigen Tagung in Gabuns Hauptstadt Libreville erklärten sie am 22. März 2006, dass sowohl die von der Vogelgrippe betroffenen Länder als auch die internationale Gemeinschaft ihre Bemühungen verstärken müssten.

Streit gab es über eine Zusage von Geberstaaten im Januar in Peking, umgerechnet mehr als 1,6 Milliarden Euro im Kampf gegen die Tierseuche zu investieren. Der Afrika-Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Luis Gomes Sambo, beklagte, dass das Versprechen nicht eingehalten worden sei.

Nabarro: Afrika soll sich selber helfen

«Das Geld wird nicht als Blankoscheck ausgestellt», sagte dagegen der UNO-Koordinator für Vogelgrippe, David Nabarro. Er forderte die afrikanischen Regierungen auf, selbst finanzielle Anstrengungen zu unternehmen.

Diese kündigten an, mit Kommunikationsprogrammen in der Öffentlichkeit die Bevölkerung auf die Vogelgrippe aufmerksam machen zu wollen.

Die Tagung in Libreville wurde von mehreren UNO-Organisationen gemeinsam mit der gabunischen Regierung ausgerichtet. Bisher wurde das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 in Afrika in Nigeria, Niger, Kamerun und Ägypten offiziell nachgewiesen. Experten befürchten allerdings, dass noch weitere Länder betroffen sind.


Artikel ausdrucken
Artikel per Mail versenden
Schrift vergrössern
sda [23.03.06 11:20]
Das Wetter in
Mi
 
Do
 
Fr
Mehr Wetter » Mehr Wetter » Mehr Wetter »
-11° | -7°
-10° | -3°
-8° | -6°

»Zur Wetterübersicht