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Rund 60'000 Wildvögel wurden in diesem Frühjahr bereits in der EU-25 auf den gefährlichen Virustyp H5N1 hin getestet. Dabei wurden von Anfang Februar bis Ende Mai 741 Infektionen in Europa festgestellt.
Mitte Februar ging es los und zwar gleich mit 116 Fällen in einer Woche. Bis zur ersten Aprilwoche erkrankten regelmässig 60 bis 80 Tiere an der Vogelgrippe. In der zweiten Aprilwoche nahm das Seuchengeschehen dann jedoch etwas ab. Die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen halbierte sich auf 20 bis 30 Fälle. Seit Mitte Mai kam es zu einem weiteren deutlichen Rückgang. Im Mai infizierten sich nach der Kommissionsstatistik insgesamt nur noch 17 Wildvögel mit H5N1, im Vergleich zu 162 Fällen im April und 362 Fällen im März.
«Ruhe» bis im Herbst
Das sei allerdings noch kein Zeichen für Entwarnung, erklärte der Sprecher von EU-Verbraucherkommissar Markos Kyprianou in Brüssel. Im Herbst, wenn die Zugvögel erneut durch Europa ziehen, sei mit wieder hochschnellenden Zahlen zu rechnen. Die genaue Beobachtung der Wildvögel sei die wichtigste Methode zur Seuchenbekämpfung und müsse deshalb sorgfältig weitergeführt werden, betonte der Sprecher.