5.08.2014 06:48
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/bk
Girl des Monats
Bauernkalender 2014: Kalenderblatt als gute Gelegenheit
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ die Frau auf dem Kalenderblatt in ihrem Alltag vor und beleuchtet ihre Verbindung zur Landwirtschaft. Das Juli-Girl Rita nutze den Auftritt im Bauernkalender, um auf die Natürlichkeit und die innere Schönheit einer Frau hinzuweisen.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Es ist sehr ungewohnt, doch es bringt auch etwas Gutes mit sich. Weil das, was ich vertrete, gezeigt wird.

Was sagen dein Freund und deine Familie dazu?
Sie freuen sich für mich, dass ich es in diesem Kalender geschafft habe.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Zuerst habe ich mich mehr aus Spass angemeldet. Als ich realisiert habe, dass ich reele Chancen habe, es in den Kalender zu schaffen, wollte ich die Chance nutze. Ich erkannte, dass dies eine gute Gelegenheit ist, auf die Natürlichkeit, den Charakter und die innere Schönheit einer Frau hinzuweisen. Auch ist es eine Art Repräsentationaufgabe für die Landwirtschaft, da ich selbst Landwirtin bin.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Auf jeden Fall. Denn sämtliche Kalender-Girls werden sehr natürlich abgebildet.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Ja, besonders im Ausgang war das der Fall. Momentan werde ich aber weniger angesprochen. Als das Bild in den Medien vorgestellt wurde, wurde ich schon mehr in ein Gespräch verwickelt.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Zurzeit helfe ich zu Hause auf dem Hof aus, bis ich eine langfristige Stelle in der Landwirtschaft gefunden habe. Dies im Hinblick auf den Herbst, wenn ich die Betriebsleiterschule beginnen werde.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Am liebsten arbeite ich mit den Tieren, zu Hause betätige ich mich auch gerne im Garten.

Landwirtschaft ist…
...mein Lebensraum, den ich einfach benötige, um glücklich zu sein. Selbst wenn die ganzen Gesetze und Verordnungen weiter verschärft werden und das Bauern schwieriger wird, bleibe ich meinem Beruf treu.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
Über die Jahre hinweg betrachtet wurden in der Technik die grössten Fortschritte erzielt. Zudem gab es Neuerungen, die die Gesundheit weniger belasten.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Dass wir weniger "Manager" sein müssen, um einen Betrieb rentabel führen zu können. Es sollte hingegen mehr Zeit für die Familie übrig bleiben. Zudem sollte nicht immer nur in grossen Einheiten gedacht werden. Den nicht über überall machen grössere Einheiten Sinn.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Ein sehr natürliche Person. Die Kleidung hängt auch von der Jahreszeit ab. Wichtig ist, dass ich nicht stark ins Schwitzen komme.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Ich finde gutes Aussehen wichtig, wenn man sich unter Menschen mischt. Denn wir haben auch eine Repräsentationsaufgabe für die Landwirtschaft. Privat will ich mich einfach wohl fühlen und ziehe das an, was bequem ist.

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Das ist schwer zu sagen. Als Frau muss man einfach mehr darauf achten, wie man sich kleidet, weil rasch darüber gesprochen wird.

Auf was achtest du bei einem Mann als Erstes?
Die Augen und die innere Ausstrahlung. Der Charakter eines Mannes ist mir sehr wichtig.

Zur Person

Dein erlernter Beruf: Landwirtin EFZ
Der Beruf, den du heute ausübst: Landwirtin/ Allrounderin im Kanton Luzern
Lieblingsessen: Fleisch und Beilage
Hobby: Garten, nach Möglichkeit auf Pferden reiten
Lebensmotto/Spruch: Ich bin einfach ich. Denn es ist einfacher so zu sein, sich so zu geben, wie die Gesellschaft gerne möchte.

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