11.04.2016 14:13
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Österreich
Junglandwirt bei Löschversuch schwer verletzt
In der Nacht auf Montag ist ein Ökonomiegebäude in Nötsch (Österreich) bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Der Landwirt zog sich schwere Verbrennungen zu, als er versuchte, die Tiere aus den Flammen zu retten und den Brand zu löschen.

Wie verschiedene Onlineportale berichten, wurde der Brand am Sonntagabend um 23.30 Uhr gemeldet. Als die Feuerwehr kurze Zeit später am Brandort in Nötsch eintraf, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und ein benachbartes Gebäude zu verhindern.

Zuvor hat der 19-jährige Hofeigentümer noch versucht, den Brand zu löschen und die Tiere zu retten. Im Stall befanden sich Ziegen, Schafe und ein Schwein. Bis auf fünf Ziegen haben sämtliche Tiere das Feuerinferno überlebt. Der Junglandwirt zog sich aber schwere Verbrennungen zu und musste in Spital geflogen werden. Seine Mutter hat einen Schock erlitten und wurde ebenfalls ins Spital gebracht.

Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zwei Traktoren wurden durch die Flammen ebenfalls zerstört. Die Höhe des Sachschadens konnte nicht beziffert werden. Auch die Brandursache ist derzeit noch unklar.

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