Sonntag, 23. Januar 2022
04.11.2021 10:57
Coronavirus

Ritter wirbt für Covid-19-Impfung

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Von: blu/sda

Konzerte, Kaffee am Hauptbahnhof und Promi-Inserate: Bund und Kantone setzen in der kommenden nationalen Impfwoche alle Hebel in Bewegung, um Zögernde von den Vorteilen der Impfung zu überzeugen. Auch der Präsident des Schweizer Bauernverbandes, Markus Ritter, macht sich für die Impfung stark.

In den vergangenen Tagen haben sich in der Schweiz deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Am Mittwoch wurden innerhalb von 24 Stunden 2607 neue Fälle gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 5 neue Todesfälle und 57 Spitaleintritte.

«Einfachster Weg zurück»

Die Schweiz verzeichnet mit 73 Prozent der über 12-Jährigen im internationalen Vergleich eine tiefe Impfquote, teilen die Behörden mit. Um eine weitere starke Infektionswelle verhindern zu können, ist die Impfgeschwindigkeit zu langsam. «Ein zusätzlicher Effort vor dem Winter ist nötig», sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch vor den Medien in Bern

«Mit der Impfwoche wollen wir wirklich noch einen Schritt vorwärtsmachen», fuhr er fort. Mit der Impfoffensive werde ein «last call» gemacht. Es sei eine «gute Sache». Bundespräsident Guy Parmelin appellierte erneut an die Solidarität der Gesellschaft, um der Pandemie ein Ende zu setzen. «Machen Sie sich immun gegen das Virus, es ist im Interesse von uns allen.» Die Impfung sei das einfachste Mittel auf dem Weg zurück in einen normalen Alltag.

Tiefe Impfquote in Landwirtschaft

80 Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik setzen sich in den kommenden Wochen für eine Erhöhung der Impfquote ein. Zudem wird eine Konzerttour stattfinden, die mit einer Impfberatung und Impfmöglichkeiten begleitet wird.

Auch Persönlichkeiten aus der Landwirtschaft sind Teil der Kommunikationsstrategie des Bundes. Eine Umfrage des Sotomo-Meinungsforschungsinstituts von Michael Hermann zeigt, dass die Landwirte zu jenen Berufsgruppen gehören, die am wenigsten geimpft sind. Bauernverbandspräsident Markus Ritter appelliert deshalb an seine ungeimpften Berufskolleginnen und -kollegen, sich piksen zu lassen.

«Krankheiten am besten mit Impfung bekämpfen»

«Ich rufe alle Bäuerinnen und Bauern dazu auf, sich impfen zu lassen. Es braucht die Solidarität von Jung und Alt, aber auch von Stadt und Land», so der Biolandwirt aus dem Kanton St Gallen zu «Blick». Landwirte wüssten von der Tierhaltung, dass viele Krankheiten am besten durch eine Impfung bekämpft würden. «Jetzt, wo die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, ist es höchste Zeit», hält er fest.

Die nationale Impfwoche ist Teil der Impfoffensive, welche der Bundesrat Mitte Oktober beschlossen hatte, um die Impfquote zu erhöhen. Zwei weitere Pfeiler sind die Aufstockung von mobilen Beratungs- und Impfstellen für einen niederschwelligen Zugang zur Impfung und ein Beratungsangebot mit geschulten Personen für individuelle Gespräche.

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5 Responses

  1. RItter irrt hier! Wer sich impfen will, soll das tun! Es kann aber die Gesundheit massiv schädigen! Warten wir die wirkliche Grippesaison ab, die die durch die Impfung geschwächten Leute kenntlich machen wird.
    Herzinfarkte, Herzmuskelentzündungen sind die Nebenwirkungen der Covid-Impfungen. Bis zum Tod!
    Solche Empfehlungen kann sich Markus Ritter nur leisten, weil er 1. nicht informiert ist und 2. gedeckt wird von der Elite!

  2. Eine seriös geprüfte Impfung ist nichts schlechtes.
    Aber diese neuartige, im schnellverfahren durchgewunkene Impfung ist ein Risiko.
    Nicht umsonst haften die lmpfstoff- Hersteller nicht für Impfschäden.
    Gegen Impfzwang: NEIN zum Covid Gesetz!

  3. Ritter hat recht….Ich finde, dass das Risiko an Covid -Langzeitschäden zu leiden ist grösser, als das Risiko einer Covid-Impfung. Ich weiss von zwei Personen mittleren Alters, die davon betroffen sind.
    Bin selber auch geimpft und mir ist vögeliwohl….
    Trotzdem: Covid-Gesetz nein!

  4. Solange unser Bundesrat nicht endlich mal mit gesundem Menschenverstand an diese Aufgeblasene „Pandemie“ geht hilft alles nichts. Das haben wir die letzten 1.5 Jahre wunderbar gesehen, dass jedes Mal neue Schuldige gesucht werden und es noch mehr Massnahmen bräuche……
    Auf diesem Weg machen wir viele gesunde zu kranken Menschen…….

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