Montag, 6. Dezember 2021
27.10.2021 18:12
Umfrage

Schauen Sie Landfrauenküche?

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Von: blu

Am Freitag ist es soweit: Die Landfrauen kochen wieder. Die Sendung darf auf ein treues Publikum zählen. Wie ist es bei Ihnen? Verfolgen Sie die Sendung am TV, Handy, PC oder Tablet? Machen Sie mit bei unserer Umfrage. Und übrigens: Der «Schweizer Bauer» begleitet die Sendung online mit einem Blog.

Am kommenden Freitag wird die bereits die 15. Staffel auf dem Schweizer Fernsehen (SRF) zu sehen sein. Die Wohlfühlsendung, wie SRF das Format beschreibt, kommt beim TV-Publikum gut an.

Erfolgsformat

Im vergangenen Jahr wohnten in den acht Teilen durchschnittlich rund 744’000 Personen bei, das entspricht einem Marktanteil von 40 Prozent. Für einen Prime-Time-Platz um 20 Uhr ist das ein hervorragender Wert. Und im Vergleich zum Vorjahr konnte die Landfrauenküche die Reichweite um 90’000 Personen erhöhen. So erstaunt es nicht, hat sich die Sendung bei SRF zu einem Evergreen (Dauerbrenner) entwickelt.

Das Erfolgsformat ist wie folgt aufgebaut: Je eine der Landfrauen lädt ihre Mitbewerberinnen zu einem Znacht ein und versucht, sie mit dem zu überzeugen, was Stall und Boden hergeben. «Auf ungeschminkte und unterhaltsame Weise verschafft «Landfrauenküche» Einblicke in die Kulinarik und Lebensart der Gastgeberregion und weckt nicht zuletzt die Lust am Kochen», umschreiben TV-Macher die Sendung.

Migga Falett erste Siegerin

Die erste Staffel flimmerte 2007 über den Sender. Die erste Siegerin war Migga Falett aus Bergün GR. Der Erfolg habe ihr viele Türe geöffnet, sagte sie im Mai 2021 zu «Blick». Den Bauernhof, den sie mit Ehemann Fredo (65) in Bergün bewirtschaftete, ist inzwischen verpachtet. Sie führen nun das Bergbeizli Alpenrose in der Walsersiedlung Medergen bei Arosa GR.

2008, also in Staffel 2, holte sich Bäuerin Annemarie Eberle aus Altnau TG. Im Jahr darauf siegte Priska Abegg aus Steinerberg SZ. Die weiteren Siegerinnen: 2010 (Staffel 4): Brigitte Bürgi aus Kägiswil OW. 2011 (Staffel 5): Kathrin Sprecher aus Langwies GR. 2012 (Staffel 6): Esther Kempf aus Unterschächen UR. 2013 (Staffel 7): Romana Zumbühl aus Altbüron LU. 2014 (Staffel 8): Ruth Breitenmoser aus Mosnang SG. 2015 (Staffel 9): Iris Riatsch aus Vnà GR. 2016 (Staffel 10): Sonja Schilt aus Iseltwald BE.

Den Titel «Landfrau des Jahrzehnts» holte sich Iris Riatsch aus Vna GR im Jahr 2017.
SRF

Iris Riatsch «Landfrau des Jahrzehnts»

Bei der Jubiläumsstaffel im Jahr 2017 traten die Siegerinnen der ersten 10. Staffeln an. Den Titel «Landfrau des Jahrzehnts» holte sich Iris Riatsch aus Vna GR. «Damit hätte ich nie gerechnet», sagte die frühere Bergbäuerin und Biokontrolleurin zu «Blick». «In der Hauptprobe bin ich noch in der ersten Runde rausgeflogen», fuhr sie fort.

Die gebürtige Zürcherin zog wegen der Liebe in den Kanton Graubünden, wie sie der «Südostschweiz» verriet. Mit ihrem Ehemann zog sie vier Kinder gross und baute einen Landwirtschaftsbetrieb auf. Anderen Menschen das Leben der Bergbauern näherbringen, das war immer etwas, das sie und ihr Mann Domenic mit Begeisterung taten, sagte sie zu «Schweizer Bauer».

Monika Knellwolf entschied Staffel 11 für sich.
SRF/Ueli Christoffel

Gut für Schweizer Landwirtschaft

Bei Staffel 11, die ebenfalls 2017 produziert und ausgestrahlt wurde, obsiegte Monika Knellwolf aus Waldstatt AR. Die Bäuerin, die zusammen mit ihrem Mann eine Milchwirtschaftsbetrieb führt, setzte sich gegen ihre Konkurrentinnen durch. «Nebst der Freude, die die Sendung mir gebracht hat, bringt sie auch der Schweizer Landwirtschaft etwas», zeigte sich Knellwolf gegenüber «Schweizer Bauer» überzeugt. «In den Beiträgen über die Frauen sieht man, dass auf einem Bauernhof viel gearbeitet wird, dass jeden Tag Tiere versorgt werden müssen, aber vor allem auch, dass die Bauern und Bäuerinnen viel Herzblut in ihre Arbeit stecken», sagte sie weiter.

2018 gewann Anita Mosimann aus Affoltern im Emmental BE die Landfrauenküche. Die Bäuerin, die zusammen mit ihrem Mann einen Milchwirtschaftsbetrieb führt, leidet an der Nervenerkrankung Multiple Sklerose, diese verursacht chronische Schmerzen. Die tapfere Bauersfrau zeigte, dass man sich von keiner Krankheit behindern lassen sollte.

Die Siegerin 2020: Barbara Matter.
Schweizer Bauer

Matter siegte 2020

2019 holte sich Flurina Candinas aus Andiast GR die «Landfrauenküchen»-Krone. Barbara Matter aus Rumendingen BE kochte sich im vergangenen Jahr in der 14. Staffel der «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» zum Sieg. Maya Baer und Ilona Thétaz erhielten den Titel der «Deko-Königin».

Die Gewinnerin der Landfrauenküche 2020 erzählt, was nach ihrem Sieg passierte, wie sie im Alltag kocht und verrät uns ein Rezept ihrer Grossmutter. Mehr dazu gibt es hier

Verfolgen Sie die «Landfrauenküche» und sind Sie eine treue Zuschauerin oder Zuschauer? Oder interessiert Sie die Sendung nicht? Machen Sie bei unserer Umfrage mit und diskutieren sie mit.

Schauen Sie Landfrauenküche?
Ja, verpasse keine Folge
54%
185
Ab und zu
29%
99
Nein, interessiert mich nicht
16%
56

Wer die Sendung verpasst, kann direkt nach der Ausstrahlung auf www.schweizerbauer.ch im Blog zur Landfrauenküche nachlesen, was passiert ist und was gekocht wurde.

Kandidatinnen 2021

Und auch in diesem Jahr kochen die Landfrauen um den Sieg. Ein Kurzporträt zu den Kandidatinnen finden Sie unten.

Deborah Stadelmann ist in Folge 1 zu sehen.
SRF

Die Vielseitige
Den Auftakt zur 15. Staffel macht am 29. Oktober Deborah Stadelmann aus Dicken SG ist Bio-Gärtnerin mit einer eigenen Baumschule. Die Ex-Polizistin, die ursprünglich aus dem Kanton Luzern kommt, hat zwei Kinder. Auf dem Hof leben Esel und viele Tirolerhühner, denn Deborah Stadelmann ist Zuchtleiterin. In der Küche verwendet sie nebst vielen Kräutern und Wildobst auch selbstgesammelte Pilze und Honig aus der eigenen Imkerei. Arbeitet die Landfrau nicht auf dem Hof oder in der Küche, dann träumt sie von Marokko.

Regula Schmid kocht in Folge 2.
SRF

Die Schönschreiberin
In der zweiten Folge am 5. November geht es tief ins Bündnerland nach Tschappina. Dort wohnt Regula Schmid am Heinzenberg mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern. Auf dem Hof hat es Grauvieh-Kühe, eine Katze, Hühner und Enten. Nebst der Tätigkeit als Bauer arbeitet Regula Schmids Mann, gelernter Metzger, auch noch am Skilift. Oft ist Regula Schmid am Backen für das Hoflädeli und bereitet Produkte aus Kräutern her. Daneben beschäftigt sie sich mit Hand-Lettering und spielt ab und zu Schwyzerörgeli.

Sabrina Stadelmann wird in Folge 3 die Kochlöffel schwingen.
SRF

Die Bäckerin
Die dritte Folge führt am 12. November zu Sabrina Stadelmann. Die gelernte Automechanikerin lebt in Sörenberg im Kanton Luzern. Wenn sie Zeit findet zwischen dem Rauf und Runter zwischen Hof und Alp verbringt die zweifache Mutter ihre Freizeit mit dem Backen von Torten. Dazu hört sie gerne Musik von AC/DC.

Wird bei der Landfrauenküche 2021 kochen: Sonja Vogt-Meyer
SRF

Die Lehrerin
In der vierten Sendung am 19. November erhalten die Zuschauer Einblicke in das Leben und die Küche von Sonja Vogt-Meyer aus Scherz im Kanton Aargau. Sie ist Oberstufenlehrerin und unterrichtet WAH (Wirtschaft Arbeit Haushalt) und Englisch. Nebst der Arbeit auf dem Ackerbaubetrieb betreibt die Mutter von drei Kindern einmal pro Woche einen Hofladen im Hauseingang. Die Produkte dafür stellt sie selbst her. Am Abend bereitet sie diverse Brotteige vor und am frühen Morgen werden sie gebacken, damit sie ofenfrisch im Hoflädeli sind.

Arnold-Fässler wird um den Sieg kochen.
SRF

Die Kräuterfrau
Am Freitag 26, November steht die 44-jährige Erika Arnold-Fässler im Fokus der Kameras. Sie lebt und arbeitet in Seedorf im Kanton Uri. Zusammen mit ihrer Familie bewirtschaftet die gebürtige Appenzellerin einen Betrieb, der zum Kloster in der direkten Nachbarschaft gehört. Die Landfrau hat vier Kinder und ein grosses Kräuter-Wissen. Dieses gibt sie in Kursen weiter – und nutzt es auch auf ihrem Betrieb: Auf einem Feld des Klosterhofs erntet sie Lavendel und stellt daraus ihre eigene Molkenpflege her.

Maja Tappolet aus Wilchingen SH ist Teilnehmerin bei der Landfrauenküche.
SRF

Die siebenfache Mutter
Aus der Region Klettgau im Kanton Schaffhausen kommt die Landfrau Maja Tappolet, welche am 3. Dezember ihr Können in der Küche demonstriert. In Wilchingen betreibt sie einen Hof mit Ackerbau. Aus den Produkten vom eigenen Anbau stellt Maja Tappolet selbst verschiedene Öle her und verkauft sie im eigenen Hofladen. Zwischendurch macht die Mutter von sieben Kindern Stellvertretungen an Oberstufen-Schulen.

Die Pädagogin
Zuletzt sind die Zuschauer am 10. Dezember bei Heidi Lutstorf aus Utzenstorf im Kanton Bern zu Besuch. Sie ist Lehrerin und hat eine eigene Spielgruppe auf dem Hof. Zusätzlich bietet sie tiergestützte Pädagogik mit Tieren auf ihrem Hof an. Die 45-jährige Landfrau ist Mutter von zwei Kindern und hat einen Apportier- und pädagogischen Begleithund.

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