9.11.2014 15:47
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Deutz
Deutz reduziert Umsatzziel
Der Motorenhersteller Deutz hat in den ersten drei Quartalen zwar einen höheren Umsatz erzielt; rechnet aber wegen der schwächeren Auftragslage im Landtechnikbereich und außerordentlicher Belastungen nicht mehr damit, die früheren Ziele für das Gesamtjahr noch zu erreichen.

Wie das Kölner Unternehmen vergangene Woche mitteilte, wurden im Zeitraum Januar bis September 2014 mit 155 099 Motoren insgesamt 20 400 Stück oder gut 15 % mehr verkauft als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg nach Konzernangaben um fast 13 % auf 1,18 Mrd Euro.

Laut Deutz wurde das Ergebnis jedoch im dritten Quartal außerplanmäßig mit 20,4 Mio Euro aus Rückstellungen für Gewährleistungskosten belastet. Nach Berücksichtigung dieser Rückstellungszuführung betrug das operative Ergebnis (EBIT) im Neunmonatszeitraum vor Einmaleffekten 22,8 Mio Euro, womit es um 16,2 % unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraum lag. Belastet wurde das Unternehmensergebnis nach Darstellung des Konzerns auch durch einen deutlichen Auftragsrückgang. Dieser sei im Berichtszeitraum vor allem wegen einer schwächeren Nachfrage im Landtechniksegment um 10,5 % auf 1,08 Mrd Euro gesunken.

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklung rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2014 jetzt mit einem Umsatz von rund 1,5 Mrd Euro; das würde einem Plus von rund 3 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 entsprechen. Bislang war ein Umsatzanstieg von gut 10 % auf mehr als 1,6 Mrd Euro erwartet worden. Auch bei der EBIT-Marge geht die Konzernführung von einem deutlich kleineren Wert aus. Mit voraussichtlich 2 % soll sie nur noch halb so groß ausfallen wie bisher erwartet.

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