19.12.2013 17:27
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Verbände
Ja zu Budget - Misstrauen bleibt
Nachdem das Budget an der ordentlichen Delegiertenversammlung des Landtechnik-Verandes noch keine Zustimmung fand, wurde dieses an der ausserordentlichen DV genehmigt. Die Delegierten haben jedoch verlangt, dass Verbandsaktivitäten einer externen Analyse unterzogen werde. Der Zentralkassenbeitrag wurde auf unveränderter Höhe belassen.

Gegen 80 Delegierte wohnten vergangenen Mittwoch der ausserordentlichen DV des Schweizerischen Verbandes für Landtechnik (SVLT) in Rinikon AG bei. Für Spannung war gesorgt, wurde doch das Budget an der ordentlichen GV in Genf abgelehnt.

SVLT-Präsident und Nationalrat Max Binder (SVP/ZH) erinnerte gemäss Communiqué an die wichtigsten Aufgaben und Verbandsleistungen im Bereich des Strassenverkehrs, bei der Aus- und Weiterbildung, bei der Interessenvertretung und mit der Herausgabe der Schweizer Landtechnik/Technique Agricole. Dazu seien aber die nötigen Ressourcen bereitzustellen. SVLT-Direktor Willi von Atzingen seinerseits verwies auf das schwierige agrarpolitische Umfeld, insbesondere auf den Spardruck, dem die Forschungsanstalten und die Agridea im Bereich Land- und Hoftechnik ausgesetzt sind. 

Im Anschluss folgte die Budgetdiskussion, die gemäss Mitteilung engagiert geführt wurde. Dem Vorstand gelang es nun, ein ausgeglichenes Budget (2,6 Mio. Fr) zu präsentieren. Das in Genf zurückgewiesene Budget hatte noch ein Defizit von 75‘000 Franken vorgesehen. Neue Fakten und gewisse Einsparungen beim Stellenetat haben zu einer optimistischere Budgetierung geführt. Dies vermochte auch die Delegierten zu überzeugen, denn sie stimmten dem neuen Budgetvorschlag einstimmig zu.

Doch ein gewisses Misstrauen hegen die Delegierten weiterhin. Sie verknüpften die Zustimmung mit dem Antrag, dass die Verbandsaktivitäten in einer Analyse unter Einbezug einer externen Fachkraft durchleuchtet werden. So sollen auch Vorschläge für die Weiterentwicklung gemacht werden. Dem Antrag wurde durch eine markante Erhöhung (50‘000 Franken) des Budgetpostens „Beratungen und Expertisen“ Nachdruck verliehen. Der Zentralkassenbeitrag wird bei 65 Franken belassen.

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