14.01.2013 11:07
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Deutschland
John Deere realisierte in Deutschland höchsten Traktorenabsatz seit 1983
Deutschlands Landwirte haben auch im vergangenen Jahr kräftig in neue Traktoren investiert. Nach Angaben des Landtechnikherstellers John Deere wurden 2012 insgesamt 36'264 Zulassungen verzeichnet, wobei Maschinen aller Motorenleistungen und Einsatzzwecke berücksichtigt sind.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 287 Schleppern (+0,8%). Damit wurde das sehr gute Ergebnis des Jahres 2011 übertroffen, als 35'977 Traktoren neu zugelassen wurden, so viele wie seit 1983 nicht mehr. John Deere konnte 2012 laut eigener Darstellung den Spitzenplatz am deutschen Traktorenmarkt verteidigen. Auf den Konzern entfiel ein Anteil von 20,9% an den insgesamt verkauften Schleppern. Gegenüber dem nächstfolgenden Wettbewerber ist das ein Vorsprung von 4,4 Prozentpunkten.

„Angesichts der positiven Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft aufgrund vergleichsweise stabiler Erzeugerpreise übertraf die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Traktoren unsere Erwartungen“, erklärte Helmut Korthöber, Geschäftsführer der deutschen Vertriebs- und Marketingorganisation John-Deere-Vertrieb.

Die höheren Kosten und damit auch die höheren Preise, die man mit dem Inkrafttreten der Abgasstufe Euro III B habe durchsetzen müssen, hätten die Nachfrage nach John-Deere-Traktoren nicht beeinträchtigt. Vor allem die Leistungsfähigkeit und der niedrige Kraftstoffverbrauch der Nur-Dieselmotoren, die weiterhin ohne AdBlu zur Nachbehandlung von Abgasen in einem Katalysator auskämen, hätten sich als sehr wettbewerbsfähig erwiesen.

Die deutschen Unternehmensteile von John Deere erzielten im Geschäftsjahr 2012 mit mehr als 7'200 Mitarbeitern an sechs Standorten einen Umsatz von über 3,2 Mrd. Euro (3,84 Mrd. Fr.). Das waren 12% mehr als im Vorjahr. Damit ist John Deere eigenenAngaben zufolge der grösste Landtechnikhersteller in Deutschland.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE