Mittwoch, 25. November 2020
28.10.2020 11:21
Landtechnik

Kuhn erholt sich im 3. Quartal

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Von: blu

Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries normalisierte sich im dritten Quartal. Die Finanzlage sei solid, schreibt der Konzern. Das Geschäft mit Landmaschinen hat sich positiv entwickelt.

Nach einem sehr schwierigen zweiten Quartal erholten sich die meisten Märkte von Bucher Industries im dritten Quartal 2020, schreibt der Konzern mit Hauptsitz in Niederweningen ZH in einer Mitteilung.

Die Nachfrage verbesserte sich bei allen Divisionen ausser Bucher Specials. An den meisten Standorten konnte unter Einhaltung von Schutzkonzepten wieder produziert werden. Verkauf und Service waren durch die eingeschränkte internationale Reisetätigkeit erschwert.

Die schwierige wirtschaftliche Lage hat jedoch beim Konzern Spuren hinterlassen. In den ersten neun Monaten 2020 bildete sich der Umsatz im Vergleich zu Vorjahresperiode um 10.9% auf 2.01 Mrd. Fr. zurück. Rückläufig war auch der Auftragseingang mit -7,3% auf 1,96 Mrd. Fr. Der Auftragsbestand blieb mit 935 Mio. Fr. praktisch stabil. Die negative Entwicklung beim Auftragseingang beim Umsatz führt Bucher auch auf die Aufwertung des Schweizer Frankens aus. Der Konzern setzte diverse Massnahmen zur Sicherstellung der Liquidität und der Rentabilität um und verfügt weiterhin über eine solide Finanzlage, heisst es weiter. Die Anzahl der Vollzeitstellen in Kurzarbeit konnte im dritten Quartal weiter reduziert werden.

Die weiterhin grösste Einheit des Konzern ist die Landtechniksparte. Das Marktumfeld von Kuhn Group verbesserte sich im dritten Quartal 2020 gegen über den schwierigen Monaten zuvor. Der Auftragseingang in den ersten 9 Monaten dieses Jahres stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13,2% auf 847 Mio. Fr. Insgesamt stieg der Auftragseingang von Kuhn Group erfreulich an, was auch auf tiefe Händlerbestände zurückzuführen war, so Bucher

Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 821 Mio. Fr. Im dritten Quartal setzte eine deutliche Erholung ein. Vor allem wegen Währungseffekten über die gesamte Berichtsperiode hinweg blieb der Umsatz aber unter dem Vorjahreswert. Deutlich gestiegen ist der Auftragsbestand, und zwar um 26 Prozent auf 419 Mio. Fr. 

Gemäss Bucher verlief in Nordamerika und Europa verlief die Nachfrage nach Landmaschinen für die Milch- und Viehwirtschaft auch dank staatlicher Massnahmen positiv. Bei den Ackerbaugeräten blieb die Nachfrage jedoch auf tiefem Niveau. Gründe waren die tiefen Produzentenpreise für Feldfrüchte und die Verunsicherung wegen der anhaltenden Trockenheit in Teilen Europas. In Brasilien war die Lage dank günstiger Bedingungen für die landwirtschaftlichen Produzenten sehr gut, schreibt Bucher. 

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