15.01.2014 16:19
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Bucher Industries
Kuhn-Gruppe erhält neuen Chef
Die zu Bucher Industries gehörende Kuhn Group wird ab dem 1. Oktober 2014 einen neuen Leiter erhalten. Michael Siebert wird in Pension gehen. An seiner Stelle wird Thierry Krier die Funktionen als neues Konzernleitungsmitglied und Leiter der Kuhn Group übernehmen.

Der 46-jährig Krier stiess 1990 zur Kuhn Group. In Saverne war er als Mitglied des internationalen Verkaufsteams tätig. Seit 1995 leitet der Agronom mit einem Master Abschluss in International Business und Marketing die Geschäftstätigkeiten von Kuhn Group in den USA und Kanada.

Wie das Unternehmen am Mittwoch in einem Communiqué mitteilt, gelang es Krier, das Geschäft in Übersee von einer kleinen Import- und Vertriebsgesellschaft mit 20 Mitarbeitenden zu einem „führenden, amerikanischen Landmaschinenhersteller“ mit rund 1‘000 Beschäftigten auszubauen. Unter seiner Regie wurden Kuhn Knight (2002) und Kuhn Krause (2011) übernommen. Kuhn Knight bilde das „eigentliche Fundament für den raschen Ausbau der Marktpräsenz in Nordamerika“. Kuhn steuert heute über 25 Prozent des Umsatzes in Nordamerika bei. Leiter von Kuhn North America wird ab dem 1. April 2014 Greg Petras.

Kriers Vorgänger Michel Siebert ist seit über dreissig Jahren für das Geschäft mit spezialisierten Landmaschinen von Bucher Industries tätig. 1999 wurde er in die Konzernleitung berufen und übernahm die Leitung der Division Kuhn Group. Unter seiner Führung wurde das weltweite Händlernetz und die Produktepalette der Kuhn Group laufend ausgebaut, heisst es weiter. Siebert sei es gelungen, das Unternehmen von einem „erfolgreichen, französischem, zu einem erfolgreichem globalen Unternehmen“ weiterzuentwickeln.

Bereits seit dem 1. Januar 2014 ist Stefan Düring neu in der Konzernleitung von Bucher Industries. Die Landmaschinensparte von Bucher Industries ist in voller Blüte. Die Landtechnik erwies sich als Wachstumsmotor. In den ersten sechs Monaten 2013 setzte die Division Landtechnik 744 Millionen Franken um. Im Vergleich zur Vorjahresperiode bedeutet dies ein Wachstum von 6,8 Prozent.

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