31.08.2015 13:33
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Bern
Oldtimer-Landmaschinen auf dem Ballenberg
Am Wochenende gab es im Freilichtmuseum Ballenberg BE über 200 Oldtimer-Landmaschinen zu bestaunen. Über 4500 Personen strömten aus das Gelände. Organisiert wurde der Anlass die Freunde alter Landmaschinen Bern (Falbe).

Über 200 verschiedenen alten Traktoren und Landmaschinen kurvten zwischen den Museumsobjekten herum. Sie bildeten eine farbenfrohe Parade und ermöglichten einen Einblick in die Mechanisierung der Landwirtschaft. «Die Kulisse könnte für unsere Fahrzeuge nicht besser sein», lässt sich Paul Gfeller, Präsident Falbe, im Communiqué von Freilichtmuseum Ballenberg zitieren. Er habe sich schon lange gewünscht, ein Treffen auf dem Ballenberg abzuhalten.

Zu sehen gab es beispielsweise den Unimog 411, der beim Transport von Holzstämmen verwendet wurde. Mittels Seilwinde lassen sich die Baumstämme auf den Anhänger ziehen. Ein besonderes Merkmal dieser Maschine ist, dass es nicht nur einen Fahrer vorne in der Führerkabine benötigt, sondern auch einen zweiten hinten. Auch eine alte Dreschmaschine wurde den Besuchern näher gebracht. Solche Drescher gingen früher von Haus zu Haus. Angetrieben wurde das Gerät von einem Benzintraktor Lanz Bulldog. Da auf entlegenen Höfen oft nicht genügend Strom vorhanden war, erwies sich ein solcher Antrieb als praktisch.

Ein besonderes Bild gaben die Oldtimer-Traktoren ab. Fahrzeuge der Marke Bührer, Hürlimann, Fendt, John Deere waren zu sehen. Die ältesten stammten aus den Jahren 1945 bis 1950. Einige der Traktoren stehen noch heute im Einsatz, andere fristen ein Dasein als Liebhaberstücke. «Ich wette darauf, dass viele dieser Maschinen neu nicht so schön ausgesehen haben wie heute», betont der Falbe-Präsident. «So aber sind die in 100 Jahren noch fahrtüchtig», sagte er weiter. Insgesamt wurden am Wochenende 4‘600 Besucher auf dem Ballenberg gezählt.

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