23.08.2017 13:02
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Rapid
Rapid floriert dank Einachsgeräten
Die Rapid Gruppe blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Umsatz und Gewinn nahmen deutlich zu. Das Wachstum kann vollumfänglich der Landwirtschaftssparte zugeschrieben werden.

Die im ersten Halbjahr erzielten Nettoerträge von 23.3 Mio. Fr. liegen mit einem Plus von 3 Millionen deutlich über jenen der Vorjahresperiode. Das Betriebsergebnis verbesserte sich mit 2.1 Mio. Fr. (1.1 Mio. Fr.) kräftig. Insgesamt resultierte ein Halbjahresgewinn von 1.6 Mio. Fr. Für das Umsatzwachstum macht Rapid neu lancierte Produkte verantwortlich. Prozessoptimierungen haben zur Steigerung der Profitabilität beigetragen.

Wichtigste Sparte von Rapid sind die Einachsgeräte. Hier resultierte im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 3.5 Millionen Franken auf 17.8 Millionen Franken. Mit dieser Sparte erzielt Rapid 76 Prozent des Umsatzes. Der Verkauf von Neugeräten hat das Unternehmen beflügelt. In der Schweiz konnte der Verkauf im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 25% und im Export sogar um 30% erhöht werden. Rapid hebt vor allem die höheren Verkaufszahlen des Heuschiebers Twister und der neuen Grundmaschine Rapid Monta hervor.

Schwerer tat sich Rapid gemäss Medienmitteilung mit den Traktoren und den Spezialfahrzeugen. Die Verkäufe in der Handelssparte ging noch einmal zurück um 0.5 Millionen Franken zurück. Insgesamt wurde noch ein Umsatz von 2.9 Mio. Fr. realisiert. Diese Sparte trug somit noch 12.4% zum Gruppenumsatz bei. Der Trend zu weniger oder günstigeren Rasentraktoren habe sich fortgesetzt, schreibt Rapid in einer Mitteilung. «Gleichzeitig ist der Verkauf von kompakten, universell einsetzbaren Kehrmaschinen klar zurückgegangen», heisst es weiter.

Die dritte Sparte, das Contract Manufacturing (Zerspanen und Rührreibschweissen), konnte eine Trendwende herbeiführen. Der Umsatz stieg im ersten Semester auf 5 Prozent auf 2.7 Mio. Fr. Damit erreichte die Sparte einen Anteil von 11.6% am Gruppenumsatz.

Für das zweite Halbjahr ist Rapid zuversichtlich. Die Landwirtschaftssparte wird wegen der Saisonalität schwächer ausfallen. Im Geschäftsbereich Contract Manufacturing bildet der erfreulich hohe Auftragsbestand die Basis für eine positive Weiterentwicklung. In der Sparte Traktoren und Spezialfahrzeuge wird der Rückstand aus der ersten Jahreshälfte nicht mehr aufzuholen sein, schreibt Rapid.

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