23.03.2018 10:16
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Landtechnik
Rapid mit erfolgreichem 2017
Die Rapid-Gruppe ist weiter gut unterwegs. Umsatz und Gewinn nahmen deutlich zu. Der Bereich Land- und Kommunaltechnik entwickelte sich erfreulich. Die Nachfrage hat in der Schweiz wie auch im Export deutlich zugenommen.

Insgesamt steigerte die Rapid Gruppe den betrieblichen Gesamterlös im Geschäftsjahr 2017 um 12.7 Prozent auf 43.2 Mio. Fr. (2016: 38.4 Mio. Fr.). Das Betriebsergebnis (EBIT) legte deutlich von 1.2 Mio. im Vorjahr auf 3.1 Mio. Fr. zu. Das entspricht einer EBIT-Marge 7.2%. Der Reingewinn erhöhte sich massiv auf 3.0 Mio. Fr., gegenüber 1.2 Mio. Fr. im 2016.

Twister und Monta

Wichtigstes Segment ist die Land- und Kommunaltechnik. Die Rapid Technic AG steigerten den Umsatz um 6.9% auf 35.4 Mio. Fr. steigern. Zum Wachstum haben gemäss Communiqué von Rapid Einachsgeräte wie auch Traktoren/Spezialfahrzeuge. Der Umsatz in der Sparte Einachsgeräte legte 2017 auch in der Schweiz wieder zu, auch im Export wurde wieder ein Wachstum erzielt. Für positive Impulse sorgte insbesondere der Absatz in Italien. Gute Geschäfte macht Rapid mit der Plattformmaschine Rapid Monta und dem Heuschieber Twister.

Der Pickup bringt beim Twister gemäss Rapid einen noch besseren Kundennutzen als bei seiner Entwicklung erwartet werden konnte. Das Twister-Basismodell wurdezum Multi Twister weiterentwickelt. Mit diesem neuen Gerät kann auch in der Ebene nicht nur Heu, sondern auch Gras zu einer Mad gelegt werden. 2017 hat Rapid mit einer Vorserie den Multi Twister im Markt eingeführt. 2018 wird die Lancierung auf breiter Basis erfolgen. 

Mit Iseki auf Erfolgskurs


Das Handelsgeschäft, die Sparte Traktoren und Spezialfahrzeuge, erzielte im Geschäftsjahr 2017 ebenfalls eine Umsatzverbesserung. Getragen wurde dies durch eine Umsatzsteigerung aufgrund höherer Verkaufszahlen bei Iseki-Kommunaltraktoren und Nilfisk-Geräteträgern. 

Mit Iseki-Kommunaltraktoren hat die Rapid Gruppe 2017 an verschiedenen Ausschreibungen teilgenommen, unter anderem holte sich das Unternehmen einen grösseren Auftrag der Stadt Bern. Die Entwicklung bei Nilfisk wurde im Berichtsjahr allerdings durch Lieferprobleme gebremst: Zwei bereits im Frühjahr 2017 angekündigte neue Modelle waren bis zum Jahresende nicht lieferbar. Stabil blieben im Berichtsjahr die Verkäufe bei Canycom-Raupentransportern.

Der Bereich Contract Manufacturing (Fertigungsaufträge für Industriekunden) erreichte im zurückliegenden Geschäftsjahr dank neuer Aufträge den Turnaround. Der Umsatz wurde von 5.3 Mio. auf CHF 6.8 Mio. Fr. gesteigert. Der strategische Entscheid zur Konzentration auf FSW (Rührreibschweissen) und kubische Bearbeitung hab sich somit als richtig erwiesen, schreibt Rapid. Im Batteriebau wurden Lösungen erarbeitet und so die FSW-Kompetenz weiter verstärkt.

Deutlich höhere Profitabilität

Dieser Zuwachs an neuen Kunden hat laut Mitteilung auch dazu geführt, dass Rapid die Fertigung im letzten Jahr besser auslasten konnte. Aufgrund neuer Prozesse und Technologien stieg zudem die Produktivität. Insgesamt führten diese Faktoren zu einer Margenverbesserung und einer höheren Kapazitätsauslastung.

Der Personalbestand der Rapid Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2017 nicht wesentlich verändert. Weil die bei der Rapid-Gruppe eingesetzten Technologien spezielles Know-how benötigten, investiere man in Zukunft noch stärker in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 26. April, wie im Vorjahr, eine Dividendenausschüttung von 50 Franken je Aktie vor. Zum Ausblick zeigt sich Rapid zuversichtlich. Mit den bestehenden Produkten und Dienstleistungen sei der Konzern gut aufgestellt. Nach der deutlichen Verbesserung der Profitabilität im letzten Jahr würden die künftigen Fortschritte allerdings etwas abgeflacht ausfallen. sda

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