12.03.2014 10:26
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/sda
Landtechnik
Rapid: Traktorengeschäft läuft gut
Der Industrie- und Immobiliengruppe Rapid ist im vergangenen Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geglückt. Massgeblich dazu beigetragen haben Immobilienverkäufe. Zufrieden ist die Gruppe auch mit dem Verkauf von Landmaschinen

So brachte der Verkauf des Baufelds Weidenhof im Limmatfeld in Dietikon ZH dem Unternehmen einen Veräusserungsgewinn von 3,7 Mio. Fr. ein. Insgesamt generierte der Geschäftsbereich Immobilien Erträge in der Höhe von 10,8 Mio. Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. 2012 waren es nur gerade 342'000 Fr. gewesen.

Auch Landmaschinen und Spezialfahrzeuge verkauften sich besser: Die Sparte steigerte den Umsatz um 14 Prozent auf 42,6 Mio. Franken. Die Verkäufe der traditionellen Einachsmaschinen stagnierten zwar, bei den Traktoren und Spezialfahrzeugen (u.a.Iseki und Nilfisk-Egholm) florierte das Geschäft hingegen. Rapid ist Händler der Traktorenmarke Lindner. 2013 konnte der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 68 Einheiten gesteigert werden. Nur Claas und Kubota gelang 2013 ebenfalls ein Wachstum.

Rapid stellt aber nicht nur eigene Maschinen her, sondern produziert auch im Auftrag von Dritten. Die Auftragsfertigung litt allerdings zuletzt darunter, dass Kunden vermehrt die Produktion nach Osteuropa verlagerten. Entsprechend verharrte der Umsatz des Geschäftsbereichs «auf sehr tiefem Niveau», wie das Unternehmen schreibt. Um den Abwärtstrend zu stoppen, setzt Rapid auf eine stärkere Spezialisierung statt auf Grossserien. Die Sparte sei heute gut aufgestellt und werde in diesem Jahr wieder wachsen.

Unter dem Strich verbuchte der Konzern für das vergangene Jahr einen Gewinn von 6,7 Mio. Franken, nach einem Verlust von 2,9 Mio. Fr. im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte ebenfalls ins Plus und erreichte 8,1 Mio. Franken.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE