19.12.2018 07:01
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Mobilität
Strom für E-Auto vom Bauernhof
Mit der «Roadmap Elektromobilität» will der Bund die Verbreitung von E-Fahrzeugen steigern und damit die Erreichung der Energie- und Klimaziele unterstützen. Rund 50 Organisationen haben in Bern eine Roadmap zur E-Mobilität unterzeichnet.

Elektrofahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der schweizerischen Energie- und Klimaziele, schreibt die Fenaco in einer Medienmitteilung. 50 Firmen und Organisationen setzen sich für das Vorhaben ein, darunter auch die Fenaco. Diese investiert mit Agrola und Landi bis 2021 in 20 Schnellladestationen im ländlichen Raum. Der Strom für die Ladestationen wird entweder von der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Tankstellenareals oder von einer Solaranlage eines Landwirtschaftsbetriebs in der Region produziert.

Eine erste Pilotanlage haben die Landi Matzingen und Agrola bereits im Sommer 2017 in Matzingen (TG) eingeweiht. Aufgrund der positiven Erfahrungen und erfreulichen Kundenrückmeldungen entschied die Fenaco, die Infrastruktur auszubauen. Seither hat die Landi Graubünden AG in Thusis (GR) eine Solar-Ladestationen in Betrieb genommen, eine Station der Landi Chablais-Lavaux SA in St. Maurice (VS) wird folgen. Weitere Anlagen ergänzen ab Frühjahr 2019 das Portfolio.

Die Unterzeichnung der Roadmap fand im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard statt. Die Elektromobilität-Roadmap nennt konkrete Massnahmen zur Unterstützung des Ziels, den Anteil von Elektrofahrzeugen an den Neuzulassungen von Personenwagen bis 2022 auf 15 Prozent anzuheben.

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