4.02.2013 08:13
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Firmen
Umsatzrekord für Lemken
Eine positive Absatzentwicklung in allen Produktbereichen und Vertriebsgebieten hat dem Landtechnikspezialisten Lemken im abgelaufenen Geschäftjahr 2012 eine Umsatzsteigerung um 20% auf den neuen Rekordwert von insgesamt 340 Mio. Euro (410 Mio. CHF) beschert.

Wie das Unternehmen aus Alpen in der vergangenen Woche weiter mitteilte, setzte die Lemken-Gruppe am deutschen Heimatmarkt 2012 insgesamt 14% mehr ab. Auch auf ihren Auslandsmärkten, aus denen zusammen 73% des Gesamtumsatzes kamen, erzielte die Gruppe Wachstum.

Pflüge und Drillmaschinen mit guten Zahlen

So verliefen die Geschäfte Unternehmensangaben zufolge sowohl in Frankreich, dem grössten Auslandsmarkt des Landtechnikherstellers, als auch in Grossbritannien erfreulich. In Osteuropa trugen zusätzliche Projektgeschäfte einen Grossteil zum Wachstum bei. Junge Märkte wie Südafrika, Kanada und China, wo Lemken aktuell erste Vertriebsstrukturen aufbaut, „bestätigten mit
sehr guten Zuwächsen den richtigen Weg“.

Unter den einzelnen Produktgruppen registrierte Lemken vor allem bei den Pflügen, deren Programm das Unternehmen durch die neue Anbaupfluggeneration Juwel mit DuraMaxx-Körpern und den neuen Aufsattelpflügen Diamant erweitert hatte, Umsatzsteigerungen. Ähnlich gut verkauften sich die Drillmaschinen. Im noch jungen Produktsegment Feldspritzen konnte Lemken eigenen Angaben zufolge mit den überarbeiteten Anbauspritzen Sirius 8 und 10 seine Marktposition weiter stärken.

Insgesamt wurden 2012 knapp 15'000 Geräte an den deutschen Standorten in Alpen, Föhren und Meppen produziert. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Lemken einen „erneut guten Geschäftsverlauf“. Darauf deute die hohe Auslastung zu Beginn des neuen Jahres hin.

Gleitender Generationswechsel

Seinen Wachstumskurs sieht Lemken ferner durch seine Investitionspläne dokumentiert. Für die nächsten fünf Jahre plant das Unternehmen insbesondere in Alpen neue Werkshallen sowie Produktions- und Versorgungsanlagen für zusammen mehr als
50 Mio. Euro. Dadurch sollen die Kapazitäten in der Fertigung und Montage erheblich ausgeweitet werden.

Als weiteren Schritt zur Zukunftssicherung bezeichnete Lemken die Einstellung des neuen Geschäftsführers Anthony van der Ley zum 1. November 2012. Damit sei die Geschäftsleitung erweitert und zugleich ein gleitender Generationenwechsel an der Spitze des Familienunternehmens eingeleitet worden. Angesichts der Herausforderungen für die Landtechnikindustrie, die weltweite Ernährung zu sichern und zur Energieversorgung beizutragen, bewertet sich Lemken als „für die Zukunft bestens aufgestellt“.

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