Samstag, 22. Januar 2022
16.11.2021 08:53
Geräte

Greenpeace fordert Recht auf Reparatur

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Von: sda

Die Umweltorganisation Greenpeace fordert ein Recht zu reparieren. Alle sollen selber entscheiden können, wo, zu welchem Preis und in welchem Umfang ein defekter Gegenstand repariert werden soll.

Die derzeitige Umweltkrise sei eine direkte Folge der übermässigen Ausbeutung von Ressourcen und der Überproduktion von Abfällen, schreibt Greenpeace in einer Mitteilung vom Montag.

Überkonsum

Der Black Friday mit seinen zahlreichen Sonderangeboten sei zu einem der Symbole des Überkonsums der Gesellschaft geworden. In einem System, in dem alles ständig durch etwas Neues ersetzt werde, scheine die Reparatur in Vergessenheit geraten zu sein.

Eine Umfrage von gfs-Zürich im Vorfeld des diesjährigen Black Friday zeige jedoch, dass die Schweizer Bevölkerung ihre defekten Geräte und Gegenstände mehr reparieren lassen wolle, statt neue zu kaufen. Verhindert werde dies jedoch von über drei Viertel der Befragten durch die hohen Kosten und 72 Prozent hätten auf die technische Unmöglichkeit beispielsweise wegen fehlender Ersatzteile hingewiesen.

Elementarer Pfeiler der Kreislaufwirtschaft

93 Prozent hätten sich dafür ausgesprochen, dass Ersatzteile für mindestens zehn Jahre nach dem Kauf erhältlich sein sollten. 94 Prozent würden sich eine finanzielle Unterstützung von Reparaturen wünschen. Und 91 Prozent hätten die Meinung geäussert, dass die Hersteller und Händler verpflichtet werden sollten, reparierbare Geräte auf den Markt zu bringen.

Die Reparatur ist laut Greenpeace ein elementarer Pfeiler der Kreislaufwirtschaft, mit der versucht werde, den Ressourcen- und Energieverbrauch zu reduzieren. Die Umweltorganisation fordert deshalb alle Akteure des Systems auf, ein Recht zu Reparieren zu gewährleisten. Dieses Recht solle auch in die Revision des Umweltschutzgesetzes aufgenommen werden, fordert Greenpeace weiter.

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