Mittwoch, 25. November 2020
30.11.2013 07:12
Traktorenmarkt

Kein weiterer Rückgang im 3. Quartal

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Von: Heinz Röthlisberger

In der ersten Hälfte 2013 ging der Schweizer Traktorenmarkt stark zurück. Nun gab es im 3. Quartal eine Stabilisierung. New Holland, John Deere und Fendt führen die Immatrikulationsstatistik an.

Im 3. Quartal 2013 (von Juli bis September) wurden in der Schweiz laut Statistik des Schweizerischen Landmaschinen Verbandes SLV 549 Traktoren neu in Verkehr gesetzt. Das sind 11 Traktoren oder 2 Prozent mehr als in der gleichen Zeitperiode des Vorjahres.

Mit diesem leichten Plus im 3. Quartal hat sich der Schweizer Traktorenmarkt  wieder etwas stabilisiert. Denn noch zu Beginn des Jahres sah es ganz anders aus. Im 1. Quartal 2013 lag das Minus bei über 30 Prozent.  

Deswegen bleiben die Zulassungszahlen nach den ersten drei Quartalen 2013 insgesamt unter dem Vorjahr. Von Januar bis September betrugen die Neuzulassungen laut SLV-Statistik 1810 Traktoren.  Das entspricht einem Rückgang von 16,5 Prozent oder 357 Traktoren gegenüber dem Vorjahr.

New Holland vorne

Mit Ausnahme von Kubota (+23), Deutz-Fahr (+12) und Carraro (+3)  mussten alle Marken ein Minus hinnehmen. Trotz einem Minus (–11,7%) machte New Holland mit 326 Traktoren und einem Marktanteil von 18 Prozent einen Sprung vom dritten auf den ersten Rang. Dies, weil  der Rückgang bei John Deere (–22,3%) und Fendt (–26,7%) noch grösser war. 

Deutz-Fahr konnte den vierten Rang mit 184 Traktoren wieder von Massey Ferguson (131) zurückerobern. Keine Platzverschiebungen gab es im Mittelfeld.

Auf Rang sechs steht Claas (101 Traktoren). Es folgen: Hürlimann (81); Case IH (74; Steyr (66); Same (58); Lindner (57); Kubota (49); Valtra (45); McCormick (24); Landini (13) sowie Rigitrac und Zetor mit je 12 Traktoren. 

Weniger Bergtechnik

Bei den Transportern liegt der Rückgang nach den ersten neun Monaten bei minus 9 Einheiten –4,8%) gegenüber dem Vorjahr. Aebi steht hier mit 71 Transportern an der Spitze. Knapp dahinter folgt Reform mit 70 Transportern. Die beiden beanspruchen bei den Transportern einen Marktanteil von zusammen über 80 Prozent.  Aebi und Reform stehen auch bei den Zweiachsmähern an der Spitze. Total wurden hier bis September 260 Einheiten immatrikuliert. Das sind 9,7 oder 28 Zweiachsmäher weniger als letztes Jahr.

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