15.08.2015 19:35
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Claas
Claas entwickelt Mähdrescher Lexion 700 weiter
Der Landtechnikhersteller Claas hat den Mähdrescher der Baureihe Lexion 700 hinsichtlich Reinigung und Restkornabschneidung sowie Strohhäcksler und Elektronik weiterentwickelt.

Wie das Unternehmen mitteilte, nimmt der neue Lexion 700 in der Abgasregelung die nächste Stufe. Mit der Abgasreinigungsstufe Stage IV erfolge der Wechsel beim Lexion 700 von CAT- auf Mercedes-Benz-Motoren. In den Modellen 780 und 770 arbeite ein Mercedes-Benz-Motor der neuesten Generation mit bis zu 15,6 l Hubraum. Für den Lexion 780 stünden so maximal 626 PS zur Verfügung. Die Modelle 750 und 740 erhielten einen Motor mit 10,7 l Hubraum.

Eine Ausnahme bilde der neue Perkins-Motor im 760er Modell. In den Lexion 750 und 740 sei ferner das Kühlsystem „Dynamic Cooling“ mit variablem Lüfterantrieb eingebaut worden, so der Hersteller. Beim Lexion 780 und 770 sei das Korntankvolumen erhöht worden; hier seien nun maximal 13 500 l möglich. Zudem hat Claas für die neuen leistungsstärkeren Modelle des Lexion 700 eine sogenannte „4D Reinigung“ entwickelt. Diese besteht laut Unternehmensangaben aus einer hangabhängigen Rotorklappensteuerung und einer automatischen Gebläsesteuerung. Die aktive Steuerung der Rotorklappen erfolge in Abhängigkeit zur Quer- und Längsneigung der Maschine sowie der aktuellen Belastung von Abschneidung und Reinigung. Claas wies darauf hin, dass für die Ernte in sehr kupiertem Gelände die beiden Modelle 760 und 750 auch als Montana-Version verfügbar seien, die eine Querneigung von bis zu 17 % ausgleichen könne.

Darüber hinaus sei die Häckseltrommel vergrößert worden. In Kombination mit einem Streublechverteiler sorge diese für eine verbesserte Beschleunigung des Häckselguts und damit für ein breiteres und gleichmäßigeres Streubild auf dem Acker. Um eine Ernte unter schwierigen Bedingungen zu erkennen, wurde laut Claas beim Lexion 700 eine automatische Gutflusskontrolle entwickelt, bei der die Drehzahlen von Motor, APS-Dreschwerk und Roto-Plus-Restkornabschneidung überwacht und abgeglichen werden. Außerdem sei das 2012 eingeführte Cemos-Automatic-System um die Fruchtarten Mais und Soja erweitert worden.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE