Samstag, 5. Dezember 2020
19.10.2020 17:51
Landtechnik

Fliegl: Neue Kettenscheibenegge

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Von: mgt

Die Fliegl Kettenscheibenegge ist gemäss Hersteller eine Maschine für eine ganzflächige Verarbeitung häufiger Ernterückstände. Als Vorteile preist Fliegl die geringen Einsatzkosten und die Zerfransung der Pflanzenreste an.

Die neue Kettenscheibenegge erzielt gemäss Fliegl bei der Bearbeitung von Stoppelresten, bei der Unkrautbekämpfung, bei der Vorbereitung des Saatguts, bei der Einarbeitung von Zwischenfrüchten oder Biomasse oder bei der Bekämpfung des Maiszünslers hervorragende Ergebnisse.

Das Konstrukt ist aus einem kreuzförmigen Rahmen gebaut. An dessen vier offenen Seiten sind gehärtete, scharfkantige Stahlscheibenketten angebracht. Konkave, austauschbare Scheiben werden mit Ösen zusammengehängt und bilden eine flexible Einheit, die dank zusätzlicher Segmente in ihrem Gewicht von 80 – 120 kg pro Meter veränderbar ist. Diese besonders schweren Ketten sorgen gemäss Fliegl durch ihr Eigengewicht und ihre Beweglichkeit für eine optimale Anpassung an die Bodenstruktur und zerkleinern härteste Ernterückstände deutlich aggressiver als klassische Scheibeneggen.

Rückstände können dadurch intensiver bearbeitet und besser aufgefasert werden, damit der biologische Abbau effizienter ansetzen kann und weniger Ernterückstände durch den Maiszünsler befallen werden können. „Dabei hinterlässt die Kettenscheibenegge eine Schicht Oberboden, die den Abbau von Rückständen unterstützt und durch die Zunahme von organischen Substanzen zu einer besseren Bodenstruktur beiträgt“, hält Fliegl in der Mitteilung fest.

Das Unternehmen hebt weitere Vorteile der Egge hervor. Mit einer Leistung von ca. 9 ha/h und einem geringen Verbrauch von nur ca. 3,5 l/ha sorge die  Kettenscheibenegge für eine höhere Bodenfeuchtigkeit, ganzheitliche Unkrautbekämpfung und beste Ergebnisse in der Einebnung des Ackers. Durch die Zerkleinerung und Vermischung des organischen Materials fördert sie die Rotte und ermöglicht eine besonders wasserschohnende Minimalbodenbearbeitung.

Dabei erweisen sich die deutlich reduzierten Betriebskosten durch das einfache Ziehen des breiten Kettenscheibengerüsts und den daraus resultierenden Einsparungen bei Herbiziden als besonderer Vorteil im Kampf gegen Unkraut und Resistenzen. Im Körnermais erreicht die Kettenscheibenegge gemäss Fliegl ein ähnlich gutes Ergebnis wie ein Mulcher. Das bei wesentlich höherer Flächenleistung und niedrigerem Verbrauch.

Das ausschlaggebende Plus der Kettenscheibenegge liege in der Bearbeitung der Pflanzenreste, wo die gefährlichen Schädlinge zwischen Wurzeln und Halmansatz überwintern. „Statt mit Schlegel- oder Sichelmulchern, die im Einsatz viel teurer sind und bei unebenem Boden viele Pflanzenreste nicht erfassen, punktet die Kettenscheibenegge mit ihren geringen Einsatzkosten und beeindruckenden Ergebnissen bei der Zerfransung des Maisholmes“, so Fliegl.

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