30.07.2020 09:16
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt
Landtechnik
Horsch lanciert neue Sämaschinen
Der deutsche Landtechnikhersteller Horsch bringt mit Taro HD und SL eine neue Sämaschinenfamilie auf den Markt. Die ganze Baureihe stehe für Wendigkeit, Flexibilität, hohe Schlagkraft und Vielfalt, hebt der Hersteller in einer Mitteilung hervor.

Die Taro Baureihe steht für 6 Meter breite Säschienen, die im 3-Punkt des Traktors gefahren werden können. Die bereits erhältliche Taro 6 HD ist mit einem Reifenpacker und PowerDisc Säschare ausgestattet. Der Reifenpacker ebnet ein und sorgt für gleiche Bedingungen vor jedem Säschar, schreibt Horsch.

Das bewährte PowerDisc Säschar garantiert gemäss Hersteller eine optimale Tiefenführung, selbst unter schweren Bedingungen mit vielen Kluten. Die hohe Wendigkeit auf kleinen, unförmigen Feldern sorgt für die hohe Schlagkraft der neuen Taro Sätechnikfamilie. Das Saatgut wird in der Schlepperfront mitgeführt. Die Tanks mit Volumen von 1600 Litern respektive 2200 Litern führen gemäss Horsch zu einer optimalen Gewichtsverteilung des Gespanns. Das abgesetzte Verfahren, sprich eine getrennte Bodenbearbeitung und Aussaat, ermöglicht besonders in niederschlagsreichen Jahren neue Aussaatfenster.

Die Taro Baureihe wird ab Herbst mit der Taro SL erweitert. Diese besitzt einen RollFlex Packer, TurboDisc Säschare der 3. Generation und Ausstattungsmöglichkeiten, um auch diese Maschine an die individuellen Kundenbedürfnisse anzupassen. Charakteristisch für die Maschine ist ihr geringes Eigengewicht von rund 3000 kg (abhängig von der Ausstattung) bei 6 m Arbeitsbreite und die hohe Variabilität der Reihenabstände: 12,5 cm, 15 cm, 25 cm und 30 cm sind verfügbar.

Die optionale selektive Verschlauchung der zwei Verteilertürme erlauben per Knopfdruck das Wechseln von 12,5 cm (15 cm) zu 25 cm (30 cm) Reihenabstand. Besonders für Betriebe, die die mechanische Unkrautbekämpfung mit Striegel und Hacke durchführen, ist die Taro 6 SL eine optimale Ergänzung des Maschinenparks, so Horsch. "Die Möglichkeit, mit nur einer Überfahrt in Hanglagen auf 12,5 cm zu drillen, um später zu striegeln, und auf ebenen Flächen mit 25 cm Reihenabstand zu drillen, um später zu hacken, ist bisher einzigartig am Markt", heisst es weiter.

 

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