14.07.2020 14:20
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt/dha
Landtechnik
Kramer bringt neuen Lader
Die neuen kompakten Radlader KL12.5 und KL14.5 bestechen laut dem Hersteller durch innovative Leistungsdaten und Komfortfeatures. Diese beiden allradgelenkten und mit Motoren der Abgasstufe V ausgestatteten Modelle eignen sich für den flexiblen und täglichen Einsatz auf landwirtschaftlichen Betrieben.

Die Kramer-Werke GmbH bietet ab sofort zwei neu entwickelte Kompaktradlader-Modelle mit unterschiedlichen Leistungsdaten an.

Für niedrige Stalleinfahrten

Zum einen den Minilader KL12.5, der einen 18,5 Kilowatt/25,2-PS-Yanmar-Motor, eine Schaufelkipplast von 1'140 Kilogramm und 1'920 Kilogramm Betriebsgewicht vorweisen kann. Zum anderen ein Energiepaket mit guten Massen, das neue Modell KL14.5. Dieser allradgelenkte Radlader ist mit einem 28,5-Kilowatt/38,8-PS-Yanmar-Motor ausgestattet.

Die Maschine hat ein leicht höheres Betriebsgewicht mit 2,070 Kilogramm und damit eine Schaufelkipplast von 1,400 Kilogramm. Beide Modelle verfügen über ein komplett neues Kabinendesign. Die beiden Modelle sind kompakte und extrem wendige Radlader. Mit einer Breite von nur 1,26 Metern und einer Höhe von etwas mehr als 2m sind sie prädestiniert für niedrige Stalleinfahrten und enge Passagen und werden somit zu unersetzlichen Begleitern in der Landwirtschaft.

Hundeganglenkung

Die Maschinen sind gemäss Hersteller auf einem neuen Rahmenkonzept aufgebaut, dass eine enorme Wendigkeit bei gleichbleibender Standsicherheit ermöglicht. Für Arbeiten auf engstem Raum oder auch dem parallel Fahren entlang einer Wand während des Ausmistens eignet sich die Hundeganglenkung. Diese Lenkart ermöglicht nicht gemäss Kramer nur das optimale Erreichen der Hindernisse, sondern hält parallel auch den gleichbleibenden Arbeitsabstand und sorgt somit für ein geringeres Beschädigungspotenzial. Der einfache und schnelle Wechsel zwischen Allrad-, Vorderachs- und Hundeganglenkung erfolgt durch eine mechanische Lenkartenumschaltung.

Grosse Glasflächen in Kombination mit neu gestalteten Sichtkanälen sorgen für eine optimale Sicht auf das Anbaugerät und für eine ausgezeichnete Rundumsicht. Das  Fenster auf der rechten Seite lässt sich wie gewohnt um 180 Grad öffnen. Zusätzlich hierzu lässt sich die Kabinentüre eben soweit aufstellen und vollständig arretieren. 

Drei Fahrmodi

Der neue Radaler verfügt über drei Fahrmodi. Im Power Modus steht die volle Motorleistung zur Verfügung. Beim Entmisten würden die schnellen Ladezyklen ihre Vorteile zeigen, schreibt Kramer. Im Vergleich zum Power Modus fährt die Maschine im Eco Modus bei gleicher Fahrgeschwindigkeit mit einer reduzierten Motordrehzahl. Mit dem Ziel der Reduktion des Geräuschpegels und Kraftstoffeinsparung eignet sich dieser Fahrmodus vor allem für Stapelarbeiten, bei denen nicht die volle Systemleistung benötigt wird.

Der dritte Fahrmodus stellt eine Weiterentwicklung der bekannten Option „Langsamfahreinrichtung“ dar. Diese wird mittels Fahren über das Fahrpedal erweitert, so Kramer. So kann die Vorfahrtsgeschwindigkeit, bei einer frei einstellbaren Motordrehzahl, nicht nur über den Handregler gesteuert sondern zusätzlich mit dem Fahrpedal vorgegeben werden. Dieser Fahrmodus eignet sich im Einsatz mit Anbaugeräten wie beispielsweise einem Mulcher oder einer Kehrmaschine
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