25.07.2020 17:28
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt
Futterbau
Pöttinger bringt neuen Zetter
Pöttinger erweitert seine Produktpalette bei den Zettkreiseln nach oben um ein weiteres Modell: Der gezogene HIT 16.18 T mit 16 Kreiseln und 17 m Arbeitsbreite verfügt über eine maximale Schlagkraft bei gleichzeitig hoher Arbeitsqualität und optimaler Bodenanpassung.

Die Betriebe werden immer grösser, die Erntefenster immer kürzer und die Ansprüche an die Futterqualität steigen. Zur Erfüllung der Anforderungen hat Pöttinger den gezogenen Grosszetter entwickelt. Der HIT 16.18 T steht für hohe Flächenleistung, beste Bodenanpassung, hohen Bedienkomfort und perfekte Streuqualität.

Beste Streuqualität bei hoher Flächenleistung

Das Herzstück ist, wie bei allen Zettern, der Dynatech-Kreisel. Die vorderen Schutzbügel erhöhen als tragendes Element die Stabilität. Der Kreiseldurchmesser beträgt 1,42 m. Die sechs geschwungenen Zinkenarme nehmen das Futter sauber auf und liefern durch den Streuwinkel ein perfektes Streubild. 

Die nachlaufenden Arme „ziehen“ den Zinken und sorgen so für eine schonende Aufnahme. Die ungleich langen Zinkenschenkel nehmen das Futter gleichmässig auf und verbessern so die Zettqualität.

Gute Bodenanpassung

Die beiden grossen Räder des Fahrwerkes befinden sich nahe am Zinkeneingriff und dienen zeitgleich als überdimensionale Tasträder. Für eine gute Bodenanpassung passen sich alle Rahmenelemente unabhängig voneinander an jede Kontur an. Dadurch passt sich jeder Kreisel dem Gelände an und sorgt für sauberes Futter.

Im neuen HIT 16.18 T ist ebenfalls die Liftmatic-Plus-Aushebetechnik der Kreisel in die Vorgewendeposition verbaut: Über einen Doppelzylinder werden die Kreisel zuerst über eine Kulisse in eine waagrechte Position gebracht und anschliessend hochgehoben. Diese Steuerung der Aushebung verhindert jegliches Einstechen oder Kratzen der Zinken am Boden. 

Vorgewendeaushebung 

Damit wird die Futterverschmutzung deutlich vermindert und die Arbeitsqualität erhöht. Ebenso reduziert Liftmatic Plus die Zinkenbelastung, was zu höherer Langlebigkeit und Schlagkraft der Maschine beiträgt. 

Die Vorgewendeaushebung ermöglicht gemäss Hersteller eine grosse Bodenfreiheit, die den Zetter wesentlich besser manövrierfähig macht. Dieser Vorteil bedeutet aber nicht nur mehr Bedienungs- und Fahrkomfort, sondern auch flexiblere Einsatz-möglichkeiten des Zetters am Feld, zum Beispiel bei Bewässerungsgräben oder Hindernissen im Feld.

Der HIT geht bis an die Grenzen

Zum Grenzzetten werden die beiden rechten Aussenkreisel optional hydraulisch um 15°schräg nach hinten geschwenkt. Die beiden schräg gestellten Kreisel verteilen das Futter ohne Schwadbildung gleichmässig zur gemähten Fläche. Es bleibt ein Streifen zu angrenzenden Beständen frei. Vom Traktorsitz aus können die Kreisel über einen doppeltwirkenden Hydraulikzylinder verstellt werden.  

 

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