16.07.2020 09:17
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt/blu
Landtechnik
Pöttinger präsentiert neue Schwader
Landtechnik-Hersteller Pöttinger präsentiert für die Grünland-Saison 2021 je zwei neue Modelle bei den gezogenen Einkreisel- wie auch bei den gezogenen Zweikreisel-Schwadern.

Die Modelle TOP 422 A und 462 A mit einem Kreisel sind in den Arbeitsbreiten 4,20 und 4,60 m erhältlich. Das Zweikreisel-Modell TOP 632 A verfügt bei einem Schwad über eine Arbeitsbreite von 3,40 – 6,30 m, bei zwei Schwaden von 6,80 m Arbeitsbreite. Der TOP 692 A verfügt über 3,70 – 6,90 m Arbeitsbreite bei einem Schwad und mit 7,40 m Arbeitsbreite bei zwei Schwaden. 

Starke Leistung mit kleinen Traktoren

Die gezogenen Einkreisel-Schwader sind gemäss Hersteller für grössere Arbeitsbreiten mit kleinen Traktoren konzipiert. Durch die gezogene Bauweise ist kein Hubkraftbedarf vom Traktor notwendig. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass ein einfaches An- und Abkuppeln möglich ist. Sowohl der TOP 422 A als auch der etwas grössere TOP 462 A kann dank der Parallelogramm-Deichsel an die Ackerschiene oder an das Zugpendel angehängt werden.

Auch bei den Einkreisel-Schwadern wird Komfort gross geschrieben: Bequem vom Traktorsitz aus erfolgt die Transportaushebung hydraulisch. Der Hydraulikzylinder am Fahrwerk und an der Deichsel sorgen für eine Bodenfreiheit von 50 cm. Die Bodenanpassung wird durch die Tandemachsen unterstützt. Die serienmässige Ausstattung mit Ballonbereifung 18,5 x 8,5-8 lässt die Maschine auch im Strassentransport ruhig laufen.

Gute Bodenanpassung

Neu bei den Schwadern TOP 632 A und TOP 692 A ist der bewegliche und robuste Rahmen. Die neuen gezogenen Doppelschwader sind serienmässig mit Tandemachsen ausgestattet. Bei der Bodenanpassung punkten die Schwader gemäss Pöttinger mit dem doppelten, innenliegenden Tastrad (optional) und mit den vielfach bewährten, optionalen Multitast-Rädern vor dem Kreisel. Darüber hinaus ist der Rahmen so konstruiert, dass sich die beiden Kreiseleinheiten unabhängig voneinander jeder Bodenunebenheit exakt anpassen.

Beim hinteren Kreisel ermöglichen die kardanische Aufhängung und der grosse Freiraum in den Rahmengelenken eine dreidimensionale Anpassung. Für die vertikale Anpassung ist das Gelenk direkt hinter dem Winkelgetriebe ausgelegt. Die Queranpassung des hinteren Kreisels erfolgt durch ein Drehlager im Rahmen selbst und zusätzlich durch ein Kreuzgelenk zwischen dem hinteren Rahmenträger und der Kreiseleinheit. 

Zuverlässig und sicher

Neben der  guten Bodenanpassung ist speziell im hügeligen Gebiet die Hangstabilität wichtig: Die breiten Fahrwerke beim Doppelschwader TOP 632 A und beim TOP 692 A sind dafür ausgelegt. Unterstützt werden die Fahrwerke noch zusätzlich durch eine optionale AS-Bereifung auf der jeweils breiteren Achse – für noch mehr Halt. 

Der Rahmen für den zweiten Kreisel ist 650 mm vor dem Mittelpunkt des ersten Kreisels montiert. So hält der Schwader einerseits im Hangeinsatz die Spur und bietet andererseits in Kurven genug Überlappung, schreibt Pöttinger. Die Deichsel ist mit einer grossen Stützplatte versehen, die zusätzliche Stabilität am Hang und bei Kurvenfahrt verleiht.

Beim Überfahren von Schwaden oder am Vorgewende werden die Kreisel hydraulisch ausgehoben. Durch die Bodenfreiheit von 50 cm können selbst grosse Schwaden überfahren werden und sie bleiben in Takt, hält Pöttinger fest.

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