7.09.2016 11:55
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Agrochemie
2,5 Milliarden für Agrarchemie
Der deutsche Bayer-Konzern nimmt in den kommenden Jahren Milliarden zum Ausbau seines Agrarchemiegeschäfts in die Hand. Von 2017 bis 2020 sollen 2,5 Milliarden Euro investiert werden, wie das im Übernahmepoker mit dem US-Saatgutriesen Monsanto steckende Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Damit bewegen sich die Investitionen in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Für 2013 bis 2016 belief sich das Investitionsprogramm auf 2,4 Milliarden Euro. In Forschung und Entwicklung sollen jährlich mehr als eine Milliarde gesteckt werden. Zudem wollen die Leverkusener von 2015 bis 2020 mindestens 200 Millionen Euro in die digitale Landwirtschaft investieren.

Trotz des derzeit schwierigen Marktumfeldes zeigte sich der Chef des Agrargeschäft CropScience, Liam Condon, optimistisch für die Aussichten des Geschäfts: «Wir sind sehr zuversichtlich in Bezug auf das langfristige Wachstumspotenzial der Agrarmärkte.» Die Prognose für CropScience bekräftigte er. Das Agrargeschäft soll sich besser als der Markt entwickeln, der Umsatz soll währungsbereinigt auf dem Vorjahresniveau von rund zehn Milliarden Euro bleiben.

Zu den Übernahmeverhandlungen mit Monsanto wollte sich Condon nicht äussern. Bayer will den Saatgutriesen für mehr als 65 Milliarden Dollar übernehmen.

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