27.02.2017 15:17
Quelle: schweizerbauer.ch -
McDonald's
70% des Fleisches von Raus-Kühen
Der Schweizer Ableger der US-amerikanischen Restaurantkette McDonald’s hat 2016 insgesamt 4'445 Tonnen Rindfleisch eingekauft. 97 Prozent davon hat schweizerische Herkunft. Deutlich erhöhen konnte McDonald’s das Fleisch nach Raus-Standard.

McDonald’s bezieht nach eigenen Angaben von rund 8'000 Schweizer Bauern Rindfleisch. Seit 2010 wird auch Fleisch nach dem Raus-Standard (regemässiger Auslauf ins Freie) für die Burger verwendet. In den vergangenen Jahren konnte die Fast-Food-Kette den Anteil stetig steigern. Betrug dieser zu Beginn im Jahre 2010 noch 40 Prozent, so stieg dieser Wert 2016 auf 70 Prozent. Gegenüber 2015 ist dies ein Zuwachs von 10 Prozent.

Insgesamt benötigte McDonald’s im vergangenen Jahr 4'445 Tonnen Rindfleisch. Davon stammten 97 Prozent aus der Schweiz. Im vergangenen Sommer wurden aber 3 Prozent des Fleisches aus Österreich importiert.  Der abnehmende Kuhbestand wirkte sich auf den Fleischmarkt. Schlachtkühe wurden rar, die Preise sind entsprechend gestiegen. «Mit Besorgnis verfolgen wir seit mehreren Jahren, dass es schwierig ist, genügend Schweizer Kuhfleisch zu einem konkurrenzfähigen Preis einzukaufen», teilte McDonald’s damals mit.

Im Vergleich zu Juli 2008 lag der Marktpreis für Schweizer Kuhfleisch um 28 Prozent höher. Deshalb verwendete McDonald’s während acht Wochen (August bis Mitte September) für einen Teil seiner Burger österreichisches Rindfleisch einsetzen. Insgesamt wurden 142 Tonnen eingeführt.

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