4.04.2017 17:15
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Detailhandel
Äpfel und Tomaten auf Rang 1
Für Tomaten und Äpfel geben die Konsumenten im Laden am meisten Geld aus. Es sind je deutlich über 200 Millionen Franken. Beim Gemüse auf Rang 2 folgt die Karotte, bei den Früchten die Banane.

Im jüngsten Marktbericht Früchte und Gemüse des Bundeamtes für Landwirtschaft (BLW) wurden die umsatzträchtigsten Früchte und Gemüse erfasst. Bei beiden Segmenten gibt es eine klare Nummer 1.

4.8 Prozent mehr für Früchte

Bei den Früchten hat der Detailhandel mit Äpfeln 217 Millionen Umsatz erzielt, 4 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Auf Rang 2 folgt die Banane, sie realisierte aber «nur» 162 Millionen Franken Umsatz, Rang 3 geht an die Erdbeere mit 113 Millionen Franken. Deutlich mehr ausgegeben haben die Konsumenten für Avocado, nämlich 77 Millionen Franken oder 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Ausgaben für Zitronen (+23%) und Himbeeren (+13%) haben frappant zugenommen.

Mit den zehn umsatzstärksten Früchten hat der Detailhandel 2016 insgesamt 1.07 Mrd. Fr. erwirtschaftet. Das sind 4,8 % mehr als im Vorjahr. Sie machen damit rund 64 % der gesamten Obstumsätze im Detailhandel aus.

Gemüse: Höhere Preise

Beim Gemüse gaben die Konsumenten am meisten Geld für die Tomaten aus. Rund 278 Millionen Franken legten sie dafür auf den Tisch. Mit deutlichem Rückstand auf dem zweiten Platz folgt das Rübeli mit 111 Millionen. Auch mit Peperoni setzte der Detailhandel mehr als 100 Millionen um.

Die Konsumausgaben für die zehn umsatzstärksten Gemüse beliefen sich 2016 auf insgesamt 0.96 Mrd. Fr. Das sind 54 % der Gesamtausgaben für Gemüse im Detailhandel. Verglichen mit 2015 stieg der Umsatz um 3,6%. Dieses Plus ist gemäss den BLW-Experten vor allem auf gestiegene Preise aufgrund eines geringeren Angebots zurückzuführen. Mieses Wetterbedingungen haben das Angebot verkleinert. Bei Spargeln, Gurken und Salaten stiegen die Preise 2016 im Laden um 5.5 Prozent, die verkauften Mengen hingegen sanken um 2.8 Prozent.

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