Montag, 27. Juni 2022
04.07.2013 09:34
Detailhandel

Aldi, Volg und Landi sind die Gewinner

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Von: Mike Bauert

Der Schweizer Detailhandel hat 2012 mit einem Plus von 0,5 Prozent abgeschlossen, dies bei einer Minusteuerung von 0,7 Prozent.

Das letzte Jahr war für den Schweizer Detailhandel besser als lange befürchtet wurde. Vor allem, wenn man die Minusteuerung von 0,7% und die massiv gestiegenen Auslandeinkäufe berücksichtigt. 

Preiskämpfe und Rabattschlachten

Allerdings geht die Entkoppelung der Preisentwicklung der beiden Segmente Food und Non-Food weiter. Insbesondere im Non-Food-Segment erreichten die Preisabschläge gemäss BAK Basel neue Höchststände. Insgesamt fiel das Preisniveau im Schweizer Detailhandel unter den Stand von 1992!

Die Umsatzentwicklungen der letzten Monate widerspiegeln die angespannte Situation im Schweizer Handel. Preiskämpfe und Rabattschlachten zeigten die Nervosität einzelner Händler, teilte GfK Switzerland mit. Migros und Coop dominieren weiterhin den Schweizer Detailhandel. An 3. Stelle folgt Denner vor Manor. Aldi Suisse hat es auf den 5. Rang geschafft, dies innert sieben Jahren seit dem Markteintritt in die Schweiz. Landi erreicht mit einem Plus von 4% den 7. Rang vor Ikea, die erstmals die Milliardengrenze erreichte. Neu in den Top 10 ist die Dosenbach-Ochsner-Gruppe.

Deutsche Discounter überschreiten 2015 3 Mrd.-Schallmauer

Aldi Suisse und Lidl erreichten im Jahr 2012 zusammen mit 250 Verkaufsstellen (Aldi 162, Lidl 88) einen geschätzten Umsatz von 2,3 Mrd. Franken. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr hat sich mit 10% leicht abgeschwächt (2010/2011: +11%). Bis ins Jahr 2015 wird ein Umsatz von rund 3 Mrd. Franken erwartet. Der geschätzte Marktanteil der beiden Discounter beträgt rund 5%. Aldi und Lidl streben ein flächendeckendes Filialnetz von je 250 bis 300 Verkaufsstellen an.

Insgesamt gaben die Schweizer 8,9 Mrd. Franken im Ausland aus. Davon waren rund die Hälfte gezielte Einkäufe im benachbarten Ausland. 3,8 Mrd. Franken gaben die Schweizerinnen und Schweizer in den Ferien, auf Städte- oder Geschäftsreisen aus. Dazu kommen rund 600 Mio. Franken, die online im Ausland eingekauft werden. Für das laufende Jahr rechnet BAK Basel mit einem Umsatzplus von rund 1%

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