21.06.2019 19:19
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Milchmarkt
Auch im April weniger gemolken
Auch im vierten Monat des Jahres hat sich die Milchproduktion im Vergleich zum Vorjahr zurückgebildet. Die Einlieferungen sanken um 1,8 Prozent. Im Mai könnte sich eine Trendumkehr eingestellt haben.

Die sinkenden Tierbestände und die tiefen Produzentenpreise haben sich auf die Erzeugung ausgewirkt. Seit August 2018 ist die Milchproduktion im Vergleich zum Vorjahresmonat rückläufig. Das höchste Minus wurde im Januar (-5%) registriert, im Februar (-3,8%) und März (-1,2%) hat sich das Minus zurückgebildet.

Im April hat sich das Minus wieder erhöht. Gemäss der Monatsstatistik von der Treuhand TSM wurden im April 313'962 Tonnen Milch produziert, das sind 5’745 Tonnen oder 1.8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Damit ist er Rückgang um 1 Prozent höher ausgefallen als vor einem Monat prognostiziert.

Erstmals in diesem Jahr wurde auch der Wert von 2017 unterschritten. Im April 2017 wurden 316'393 Tonnen produziert, das sind 2'531 Tonnen oder 0.8 Prozent mehr als im April 2019. Die kumulierte Produktion der ersten vier Monate von 2019 beträgt 1'178'550 Tonnen. Das sind 3.3 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. 2017 wurden von Januar bis April 1'175'301 Tonnen Milch produziert, 3'249 Tonnen oder 0,3 Prozent weniger als 2019.

Gemäss den jüngsten Prognosen dürfte sich eine Trendumkehr einstellen, die Produktion dürfte also wieder über dem Vorjahreswert zu liegen kommen. Gemäss der Voraussage von dbmilch.ch soll die Milchproduktion im Mai um 1.1 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Der Produktionstrend von BO Butter für den Juni 2019 weist auf eine gleichbleibende Erzeugung hin.

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