21.04.2016 06:04
Quelle: schweizerbauer.ch - big
Schweine
«CNf-Mäster erzielten 28 Fr. Stundenlohn»
Jager und Futter verursachen in der Schweinemast die höchsten Kosten. Nicht alle Betriebe können diese gleich gut decken.

«Coop Naturafarm ist im Vergleich zu QM und IP-Suisse das einzige Programm, bei dem 2014 die Vollkosten in der Schweinemast gedeckt waren», sagen Simon Häller, Emil Walser und Markus Schmidlin. Die drei Agrotechniker-Schüler haben im Rahmen ihrer Ausbildung die Wirtschaftlichkeit zwischen der QM- und der Label-Schweinemast verglichen.

Im Durchschnitt der 108 untersuchten Schweizer Schweinemastbetriebe macht der Jagerzukauf 43 Prozent der Vollkosten aus. 36 Prozent der Vollkosten entfallen auf das Futter. Die Stall- und Kapitalkosten sowie der Arbeitsaufwand, gerechnet mit 28 Fr. Stundenlohn, tragen weniger zu den Kosten bei (13 respektive 5 Prozent). Die errechneten Vollkosten pro Kilo Schlachtgewicht sind im Detail in der Tabelle oben dargestellt.

Beim Vergleich der Vollkosten der drei Produktionsarten QM, IP-Suisse und Naturafarm (CNf) mit dem jeweiligen Erlös aus dem Mastschweineverkauf wird deutlich: Sowohl die untersuchten QM- wie auch die IPS-Betriebe konnten im Jahr 2014 ihre Vollkosten nicht decken. Statt dem angestrebten Stundenlohn von 28 Franken mussten sich QM-Mäster mit 5.32 Fr./h und IPS-Mäster mit 11.90 Fr./h begnügen. CNf-Mäster erzielten mit durchschnittlich 28.36 Fr./h eine Punktlandung, wie die Zahlen der drei angehenden Agro-Techniker zeigen. 

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