10.06.2015 11:11
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Auszeichnungen
Coop erhält weitere Tierwohl-Auszeichnung
Die Basler Detailhändlerin wurde von „Compassion in World Farming“ im Bereich Tierwohl zweimal als führend ausgezeichnet. Den ersten Rang erreichte Coop im Segment „Beste Innovation“ mit dem Zweinutzungshuhn, für das gesamte Engagement im Tierwohl wurde die Detailhändlerin mit dem zweiten Rang ausgezeichnet.

„Coop hat es als einzige Schweizer Detailhändlerin auf das Podest geschafft“, teilt das Unternehmen am Mittwoch nicht ohne Stolz mit. Die Auszeichnungen wurde Coop am Dienstag an der Weltausstellung in Mailand überreicht.

Die britische Organisation „Compassion in World Farming“ hat europäische Detailhändlerinnen in Bezug auf ihr gesamtes Engagement für das Tierwohl analysiert. Für ihre Bemühungen wurde Coop beim „Best Retailer Award“ mit dem zweiten Rang bedacht, in der Unterkategorie „Best Retailer Innovation Award“ gar mit dem ersten Platz.

Das Pilotprojekt Zweinutzungshuhn startete im Jahr 2014. Die Hennen legen Eier und die Hähne werden gemästet. «Mit dem Pilotversuch „Zweinutzungshuhn“ trägt Coop dazu bei, dass die männlichen Küken eine Daseinsberechtigung haben», so Tracey Jones, Direktorin von Food Business bei Compassion in World Farming. Mit dem Zweinutzungshuhn indes dürften die Basler nur eine Nische besetzen können, flächendeckend dürfte es sich nicht durchsetzen.

Mit der Silbermedaille wurde die Bemühungen von Coop mit den Labels Naturaplan und Naturafarm ausgezeichnet. Seit über 20 Jahren bietet die Detailhändlerin Fleisch und Eier aus biologischer Landwirtschaft (Naturplan) respektive von Tieren aus Auslauf- und Freilandhaltung (Naturafarm) an.

Bereits im Februar wurde Coop mit einer Tierwohlauszeichnung bedacht. Das Unternehmen wurde als weltweit führend in Sachen Tierwohl ausgezeichnet. Der Vergleich umfasste 80 Detailhändler auf der ganzen Welt. Durchgeführt wurde der Vergleich von Business Benchmark on Farm Animal Welfare (BBFAW). Besonders hervorgehoben wurden damals das Label „Naturafarm“ sowie die Bestrebungen von Coop, auch bei ausländischen Lieferanten mindestens den Schweizer Tierwohlstandard einzufordern.

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