3.06.2016 14:51
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Cremo
Cremo mit weniger Gewinn
Der Freiburger Milchverarbeiter bewegte sich 2015 in einem schwierigen Umfeld. Das Unternehmen musste einen Umsatz-und Gewinnrückgang hinnehmen.

Das vergangene Jahr sei von der Aufgabe des Euro-Mindestkurses, der Aufhebung der EU-Milchquoten, dem Russland-Embargo und der geringeren Nachfrage aus Asien geprägt gewesen, schreibt das Unternehmen am Freitag. Zudem seien die Preise für Milchprodukte gesunken.

Diese Faktoren führten bei Cremo zu einem Umsatzrückgang von 10,2 Prozent oder 63,2 Mio. Fr. auf 551,5 Mio. Fr.  Das Unternehmen konnte im Vergleich zu 2014 die Betriebskosten um 6 Mio. Fr. senken. Cremo führt dies auf tiefere Energiepreise, Investitionen in die Energieeffizienz und Synergieeffekte mit den übernommen Unternehmen Vallait und Valcrème zurück. Die Freiburger hatten im März 2014 die Walliser Betriebe übernommen.

Dank den Einsparungen stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Abschreibungen (EBITDA) 2015 auf 35,9 Mio. Fr., 3,7 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Der Reingewinn brach um 27 Prozent auf 6,6 Mio. Fr. ein. Das bedeutet einen Rückgang von 2,5 Mio. Fr.

Wahlen

Die Aktionäre wählten Alexandre Cotting, Stéphane Gard, Fritz Rothenbühler und Nicolas Savary neu in den Verwaltungsrat. Sie ersetzen die zurückgetretenen Verwaltungsräte Philippe Braillard, Jean-Paul Guignard, Jürg Rieben und Gabriel Yerly. Die bisherige Verwaltungsrätin Isabelle Chevalley sowie die bisherigen Verwaltungsräte Rinaldo Lottaz, Benoît Perroud und Max Stalder wurden in ihrer Funktion bestätigt.

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