9.09.2013 06:49
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
EU
EU-Schlachtschweinepreise erklimmen Mehrjahreshoch
An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich die Notierungen für Schlachtschweine Ende August weiter nach oben bewegt. In nahezu allen Mitgliedstaaten wurden die Tiere in der Woche zum 1. September teurer bezahlt.

Vielfach mussten die Schlachtbetriebe so tief in die Tasche greifen wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 3,09 Euro oder 1,6% auf 194,89 Euro. Das ergibt einen Kilopreis von umgerechnet 2,48 Franken.

Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,4 % überschritten. Überdurchschnittlich stark ging es mit einem Plus von jeweils 2,8% im Vorwochenvergleich mit den Erlösen für die belgischen und französischen Mäster nach oben. Ähnlich deutlich kletterte die Notierung mit einem Zuwachs von 2,7% in den Niederlanden. Jeweils 2% mehr Geld gab es für die Produzenten in Österreich und Polen. Im Bereich des EU-Durchschnitts von 1,6% legten zuletzt die Notierungen in Deutschland, Dänemark, Italien, Ungarn und Tschechien zu.

Unterdurchschnittliche Zuwächse von weniger als 1% verbuchten dagegen die Vermarkter in Finnland, Zypern und Kroatien. Zu den wenigen Ländern mit leicht abgeschwächten Schweinepreisen zählten Slowenien, die Slowakei und Schweden, wo die Erlöse der Mäster jeweils um 0,2% geringer als in der Vorwoche ausfielen.

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