5.06.2019 13:25
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Fenaco
Fenaco-Tochter kauft zu
Frigemo hat die beiden Freiburger Unternehmen Culturefood (CFD SA) und Berger SA übernommen. Mit den Akquisitionen will die Fenaco-Tochter ihre Position in der Westschweiz und im Frische-Bereich stärken.

Die Frigemo verspricht sich durch die Übernahme nach eigenen Angaben langfristigen Erfolg. Die regional verankerten Betriebe mit langjährigem Kundenstamm und «hervorragenden» Produkten passten ausgezeichnet zu Frigemo, heisst es in der Mitteilung von Mittwoch. «Dank der Übernahme der Culturefood und der Berger SA wird unsere Position als führender Frische-Lieferant im Schweizer Food-Service Markt deutlich gestärkt», lässt sich Frigemo-Chef Beat Wittmer zitieren.

Culturefood ist nach Angaben der Fenaco-Tochter das führende Handelsunternehmen für frische Früchte und Gemüse, Tiefkühlkost und Milchprodukte in der Westschweiz. An den drei Standorten Vevey, Martigny und Les Ponts-de-Martel beschäftigt Culturefood 150 Mitarbeitende. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von rund 47,5 Millionen Franken.

Die Berger SA mit Sitz in Marly FR ist ein auf Frisch- und Tiefkühlspezialitäten sowie Trockensortimente spezialisierter Anbieter im Kanton Freiburg. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von rund 8,5 Millionen Franken.

Beide Unternehmen beliefern vorwiegend Gastronomiebetriebe sowie Detailhändler in den Kantonen Neuenburg, Waadt, Freiburg und Wallis. Die Akquisitionen erfolgen rückwirkend per 1. Januar 2019. Die Frigemo erwirbt bei beiden Unternehmen 100 Prozent der Aktien. Über die Kaufpreise wurden keine Angaben gemacht.

Die Frigemo ist ein Tochterunternehmen der Fenaco. Das Unternehmen ist in der Division Lebensmittelindustrie angesiedelt. Nach eigenen Angaben ist die Frigemo Schweizer Marktführer in der Kartoffelverarbeitung. Frigemo produziert und vermarktet hauptsächlich Tiefkühl- und Frischprodukte. Produziert wir an drei Standorten - in Cressier (NE), Mellingen (AG) und Zollikofen (BE). Die Fenaco konnte im vergangenen Jahr kräftig wachsen. Der Nettoerlös erhöhte sich um 8,1 Prozent auf 6,77 Milliarden Franken. 

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