22.05.2017 14:40
Quelle: schweizerbauer.ch -
Rahm
Freiburger wollen Doppelrahm zertifizieren
Terroir Fribourg hat diverse Projekte realisiert. So bleibt das Eidgenössische Schwingfest in Estavayer in guter Erinnerung.

Die Vereinigung Terroir Fribourg entwickelt sich und ist auf gutem Weg. «2016 ist es Terroir Fribourg gelungen, ihre Stellung als Vereinigung zur Förderung regionaler Produkte im Kanton zu stärken», betonte Pierre-Alain Bapst, seit Anfang Jahr Direktor, an der Generalversammlung in Alterswil. Dies sei insbesondere auf ihre Präsenz an zahlreichen Veranstaltungen zurückzuführen: Verkaufsförderung am Bahnhof Freiburg, «Salon International de l’Agriculture» in Paris, Kilbi im Freiburgerland in Romont, Verkaufsförderung in einem Einkaufszentrum in Signy im Kanton Waadt, Schweizer Gastromesse «Goûts &Terroirs» oder Samichlaus-Apéro im Bundeshaus Bern. Oder das Eidgenössische Schwingfest in Estavayer, wo in Zusammenarbeit mit den Freiburger Bäcker-Konditoren die Brotlieferungen organisiert wurden. «All diese verschiedenen Werbeaktionen fördern die Sichtbarkeit und den Bekanntheitsgrad der Mitglieder und ihrer Unternehmen.»

Ferner befasste sich die Vereinigung mit der Zertifizierung der regionalen Produkte. Ende 2016 verfügten mehr als 75 Produkte über die Zertifizierung. Im April 2016 wurde ein AOP-Gesuch für die Cuchaule, das  Freiburger Safranbrot, eingereicht.

2017 warten verschiedene Herausforderungen: Die Zertifizierung zählt zu den wichtigsten Zielen von Terroir Fribourg, bis Ende 2017 sollen demnach zehn weitere Produzenten und weitere Produkte wie der Doppelrahm zertifiziert sein.  Und schliesslich soll die Bekanntheit des Labels und der neuen nationalen Marke «regio.garantie» gesteigert werden, um die Konsumenten besser zu informieren. Dazu wird zurzeit die Corporate Identity des Labels «zertifiziert Terroir Fribourg» erarbeitet und anschliessend Schritt für Schritt auf dem Markt eingeführt.

Ausserdem steht die Arbeit am Image von Terroir Fribourg im Zentrum. Fotoshootings mit den Mitgliedern gehören dazu, ebenso wie der Ausbau der Präsenz in den sozialen Medien.   Mit Erfolg, denn 2016 kamen auf Facebook rund 1500 Fans hinzu.  Am lancierten Passeport Terroir mit Angeboten aus dem Freiburgerland haben sich  über 46 Mitglieder beteiligt.

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