9.10.2014 07:05
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Getreide
Getreide: Schweizer und Österreicher Preise nähern sich an
Der Abstand zwischen den Brotweizen-Produzentenpreisen in der Schweiz und Österreich ist kleiner geworden. Das zeigt der neuste Marktbericht des Bundesamts für Landwirtschaft.

Die Produzentenpreise für Brotweizen nähern sich in der Schweiz und Österreich an. Während 2002 die Preisdifferenz 46 Franken pro 100 Kilogramm betrug, reduzierte sie sich bis im Jahr 2013 auf 31 Franken pro 100 Kilogramm. Das geht aus dem Marktbericht Getreide des Bundesamts für Landwirtschaft hervor. Grund für die Angleichung: Wegen des abnehmenden Grenzschutzes in der Schweiz ist der Produzentenpreis von 2002 bis 2009 gesunken. Seither ist er weitgehend stabil. In Österreich hingegen erhöhte sich das Preisniveau seit 2002 trotz Euroabschwächung gegenüber dem Schweizer Franken.

Die Schweizer Detailhandelspreise von Mehl waren zwischen 2011 und 2014 konstant. Sie sind rund 75 Prozent höher als in Österreich. Die Brotgetreidefläche beträgt seit 2008 rund 85‘000 ha. Die Zahl der Produzenten sank seit 2008 aber deutlich von 18‘615 auf 16‘945. 2013 bewirtschafteten die grössten 3‘000 Produzenten zusammen 39‘199 ha. Dies entspricht 46,3 Prozent der Gesamtfläche. 2008 betrug dieser Anteil  43 1 Prozent. 2008 bewirtschafteten die 3‘000 grössten Brotgetreide-Produzenten im Durchschnitt 12,12 ha Brotgetreide. Fünf Jahre ist dieser Wert auf 13,07 ha angestiegen.

Aus dem Bericht geht zudem hervor, dass die vier grössten Mühlen der Schweiz knapp 70 Prozent (320‘000 Tonnen) des Getreides verarbeiten.

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