5.02.2014 07:47
Quelle: schweizerbauer.ch - Doris Grossenbacher
Butter
«Importentscheid für Butter war richtig»
2013 wurden 7 Prozent weniger Butter hergestellt und 2,5% mehr verkauft als im Vorjahr. Dies liess die Butterlager schmelzen.

Die industriellen Molkereien haben im letzten Jahr 44699 t Butter produziert, die gewerbliche Produktion belief sich auf rund 2500 t. Gesamthaft wurden damit über 47000 t Butter hergestellt – gut 7% weniger als im Vorjahr, wie es im Marktlagebericht der Schweizer Milchproduzenten (SMP) heisst.

Der Butterabsatz nahm im 2013 zu: Die industriellen Butterhersteller haben ihre Verkäufe um 2,5% auf 42119 t Butter gesteigert. Dabei ist aufgefallen, dass die Verkaufsmengen im Dezember stark angestiegen sind. Dies sei hauptsächlich auf die für Januar 2014 angekündigten Preiserhöhungen zurückzuführen, so die SMP, was wiederum dazu führen werde, dass die Verkaufsmengen zu Beginn des neuen Jahres voraussichtlich tiefer ausfallen würden.

Die Butterlager erreichten Mitte Dezember mit 314 t einen Tiefststand. 113 t davon waren Biobutter und 201 t konventionelle Butter. Bis Ende Dezember stiegen die Butterlager auf 783 t Butter an. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war der Lagerbestand damit um 209 t oder 36,4% höher.

Der Entscheid der Branchenorganisation Butter vom Sommer 2013, 500 t Butter zu importieren und wieder für den Export einzusetzen, sei richtig gewesen, schreiben die SMP. Denn wäre für die Exporte Schweizer Butter gebraucht worden, hätte die Inlandproduktion nicht ausgereicht, oder die Exportverträge hätten nicht  eingehalten werden können. Die Butterexporte beliefen sich im letzten Jahr auf 1616 t. Gegenüber den rekordhohen Ausfuhren im 2012 entspricht dies einem Minus von 9000 t.

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