8.01.2015 12:11
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Migros
Migros-Gastronomie: Schweizer Fleisch legt zu
Die Restaurants und Take-Aways des Migros-Konzerns verwenden seit Anfang Jahr nur noch Rinds-, Kalbs, Schweine- und Pouletfleisch aus Schweizer Herkunft. Besonders die Umstellung der Poulet-Produkte aus heimischen Rohstoffen war für das Gastrounternehmen eine Herausforderung. Die Micarna schaffte deshalb eine neue Maschine an.

Der Migros-Konzern verfügt mit „Generation M“ über ein Nachhaltigkeitsprogramm. „Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten übernimmt die Migros Verantwortung und leistet einen Beitrag zu Gunsten der kommenden Generationen“, heisst es auf der Website der Migros.

Eines dieses Versprechen konnte die Migros nun einlösen. Seit Anfang Jahr beziehen die Restaurants und Take-Aways sämtliches Rinds-, Kalbs-, Schweine- und Pouletfleisch nur noch aus Schweizer Herkunft. Man bestärke dadurch das Bekenntnis für die Schweizer Landwirtschaft, schreibt die Migros am Donnerstag in einem Communiqué. Jeden Tag verpflegen sich über 330‘000 Menschen in Migros-Restaurants und Take-Aways.

Eine Herausforderung stellte die Umstellung beim Pouletfleisch dar. Einerseits, um die benötigte Menge von 2500 Tonnen zu beschaffen, andererseits aber auch bei der Produktion der Erzeugnisse wie Chicken Nuggets oder Geschnetzeltem. Das Fleisch der beiden letztgenannten Produkte wurde bisher oft importiert. Um die Umstellung zu ermögliche, kaufte die Migros-Tochter Micarna eine Maschine, um Pouletschenkel auszubeinen.

„Die Umstellung auf Schweizer Fleisch und insbesondere Schweizer Geflügel, ist ein Novum“, lässt sich Sandro Bedin, Leiter Gastronomie Migros-Genossenschafts-Bund, im Communiqué zitieren. Von der Umstellung ausgenommen ist Fleisch der Tiergattungen Truthahn, Lamm, Kaninchen, Pferd, Wild sowie einzelne Charcuterie-Produkte. Hier seien weiterhin Importe vonnöten, schreibt die Migros.

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