19.04.2014 09:41
Quelle: schweizerbauer.ch - Doris Grossenbacher
UFA
Mischfutter werden billiger
Um durchschnittlich 1.50 Fr./100 kg senkt die UFA ihre Mischfutterpreise. Wachstum und Effizienzsteigerung hätten diesen Schritt ermöglicht, so die Fenaco-Tochter.

Per 22. April 2014 senkt die UFA die Preise für Mischfutter. Rindvieh- und Geflügelfutter schlagen um ca. 1 Fr./100 kg ab, Schweinemast-Alleinfutter um bis zu 2.50 Fr./100 kg. Dies trotz momentan festen Rohwarenpreisen und unsicherer Entwicklung bei den Eiweissträgern. Wie ist das möglich?

Neukunden gewonnen

«Alle UFA-Werke sind gut ausgelastet und produzieren rationell», sagt Wendelin Strebel, Vorsitzender der UFA-Geschäftsleitung. Dank Neukunden habe  die UFA in den letzten Jahren bedeutende Mehrmengen realisieren können. «Dadurch haben die Fixkosten pro produzierte Futtereinheit abgenommen.» Innerhalb der letzten zehn Jahre habe die Produktion pro Mitarbeiter verdoppelt werden können. Dafür seien aber enorme Investitionen in den vier Mischfutterwerken Biblis, St. Margrethen, Puidoux  und Sursee  nötig gewesen, betont Strebel.

20 Millionen Franken

Samuel Geissbühler, Geschäftsleitungsmitglied der UFA, ergänzt: «Auch eine optimierte Logistik ermöglicht es uns, Kosten zu sparen.» Zudem sei 2013 ein sehr gutes Jahr gewesen. «Nach dem Einbau der 5. Linie im Werk Biblis haben wir grosse Aktivitäten gemacht, um die Mengen zu steigern», so Geissbühler. Dies sei auch dank der guten Zusammenarbeit mit den Landi, dem Wetter und günstigen Märkten gelungen. «Nur diese gewonnenen Mengen ermöglichen uns, die Margen derart zu senken. Die im Schnitt 1.50 Fr./100 kg tieferen Preise sind auf die Gesamtmengen gesehen 20 Mio.  Fr.»

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