20.06.2017 11:49
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Ölsaaten
Raps: Neue Landwirte berücksichtigt
Der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) hat die Ölsaatenzuteilung für die Ernte 2018 vorgenommen. Dank höherer Nachfrage konnten beim Raps auch neue Produzenten berücksichtigt werden. Bei den Sonnenblumen und der Soja werden weiterhin Produzenten gesucht.

Der Rapsmarkt war in den vergangenen Jahren überversorgt. Deshalb wurden die Zuteilmengen gekürzt. Dank dieser Massnahme wurden die Lagermengen abgebaut. Die Marktsituation präsentiert sich nun wieder ausgeglichen.

Weil die Zweifel Pomy-Chips AG beschlossen hat, von Sonnenblumenöl auf Schweizer HOLL-Raps umzustellen, ist die Nachfrage nach einheimischen Raps sogar gestiegen. In der Rahmenvereinbarung sichern die Ölmühlen den Rapsproduzenten die Verarbeitung von 90‘000 t Schweizer Raps sowie 18‘000 t Sonnenblumen zu.

Für die Ernte 2018 konnte jedem Produzenten die gewünschte Menge zugeteilt werden. Auch neue Produzenten wurden für die Zuteilung berücksichtigt, um die 90‘000 t zu erreichen, teilt der Schweizerische Getreideproduzentenverband am Dienstag mit. Neu konnten diese wählen, ob sie HOLL- oder klassischen Raps produzieren wollen, sofern die Sammelstelle beide Qualitäten annimmt. Der Produktepass wird Anfang Juli verschickt.

Auch bei der Soja und den Sonnenblumen konnten sämtlichen Bauern die gewünschten Mengen zugeteilt werden. Weitere Anbauflächen sind gesucht, potenzielle Produzenten können sich daher noch berücksichtigt werden. Ölmühlen übernehmen keine Speisesoja mehr, dafür wurde im Rahmenvertrag eine Sojamenge von 5000 Tonnen für den Futtersektor vereinbart.

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