16.04.2019 19:02
Quelle: schweizerbauer.ch -
Käse
Sbrinz mit Absatzrückgang
Ein Höhepunkt für Sbrinz war im vergangenen Jahr die Eröffnung des Sbrinz-Reifungskellers St. Karli in Luzern, wie die Sbrinz Käse GmbH in einer Medienmitteilung der Gesellschafterversammlung schreibt. Seit Juni ist mit Stefan Heller zudem ein neuer Geschäftsführer für Sbrinz tätig.

2017 hatte Sbrinz Lager abgebaut, was zu Mehrabsätzen führte. Diese Verkaufsmenge konnte deshalb letztes Jahr nicht mehr erreicht werden, der Rückgang betrug 5,5 Prozent oder 80 Tonnen. Verkauft wurden 1'375 Tonnen. Die Exporte sanken deutlich stärker um 29,5 Prozent oder 48 Tonnen und lagen bei noch 115,2 Tonnen.

Die Konsequenzen des Lagerabbaus vom Vorjahr waren auch im Marketing spürbar. So musste auch im 2018 aus Ressourcenmangel auf die Haus-Zeitschrift "Panorama" und die TV-Spot-Schaltung im Herbst verzichtet werden. "Es war eine Gratwanderung, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die bestmöglichen Massnahmen zu ergreifen, um gegen das Importwachstum der extraharten italienischen Käse sowie die Zunahme billiger Importprodukte anzukämpfen", heisst es in der Medienmitteilung.

Für 2019 hat die Geschäftsleitung wie im Vorjahr eine Produktions-Menge von 1'630 Tonnen freigegeben. Der Lagerbestand hat per Ende 2018 die gewünschte Grösse erreicht und liegt bei 2'532 Tonnen. Als fantastisch wird in der Mitteilung die Qualität bezeichnet. Mit 19,61 Punkten im Schnitt wurde ein Rekordwert erzielt.

Auszeichnungen für besten Sbrinz-Käse

Tal-Käsereien:

Anton Mehr, Käserei Rotmoos, Rengg, 19,77 Punkte
Martin Flüeler, Käserei Flüeler, Alpnach, 19,77 Punkte

Alp-Käserei:

Andreas Gut, Alp Chienern, Wiesenberg, 19,89 Punkte

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