8.10.2017 09:30
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
EU
Schlachtrinderpreise kaum verändert
Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich zum Monatsanfang im Schnitt kaum verändert. Männliche Jungtiere tendierten etwas fester, während sich die Erlöse von Färsen und Altkühen nur knapp behaupten konnten.

Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden in der Woche zum 1. Oktober 2017 im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 0,71 Franken oder 0,2 % teurer gehandelt als noch in den sieben Tagen zuvor und erlösten 440,6 Franken je 100 kg Schlachtgewicht (SG).

Der höchste Zuschlag unter den bedeutenden Erzeugerländern belief sich aber lediglich auf 0,8 %, so jeweils in Frankreich und Italien. Dahinter folgte Polen mit einem Plus von 0,6 %, während das Erlösniveau in Belgien, Deutschland und Portugal unverändert blieb.

Schlachtkühe minimler Rückgang


Günstiger als in der Vorwoche wurden R3-Bullen in Dänemark gehandelt, und zwar um 0,3 %. Etwas höher fielen die Abschläge mit 0,4 % bis 0,7 % in Grossbritannien, Österreich und Spanien aus.

Im Segment der Schlachtkühe der Handelsklasse O3 verzeichnete die Brüsseler Kommission in der Berichtswoche einen minimalen Rückgang des Durchschnittspreises auf  344,5 Franken/100 kg SG.


Osterreichische Vermarkter büssten ein

Deutliche Einbussen mussten allerdings die österreichischen Vermarkter hinnehmen. Sie bekamen für ihre Kühe 2,6 % weniger als noch eine Woche zuvor. Auf 0,3 % bis 0,7 % beschränkte sich die Abwärtsbewegung in Frankreich, Polen, Dänemark, Portugal und Grossbritannien.

Deutschland meldete hingegen unveränderte Preise und Belgien einen Zuschlag von 0,7 %. Erheblich kräftiger fiel der Anstieg mit 4,9 % in Spanien aus. Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden im Mittel der EU-Mitgliedstaaten in der Berichtsperiode für 444,3 Franken/100 kg SG abgerechnet.

Deutschland, Frankreich und Spanien unverändert

Das war praktisch so viel wie in der Vorwoche. Spürbar geringer fielen die Auszahlungsleistungen jedoch in Polen und Italien aus, und zwar um 1,4 % beziehungsweise 1,9 %.

In Deutschland, Frankreich und Spanien tat sich in preislicher Hinsicht praktisch nichts. Zu den Gewinnern zählten die Mäster in Grossbritannien, Österreich und Portugal, wo die Färsenpreise um 0,5 % bis 0,6 % zulegten. Übertroffen wurde dies noch von Dänemark mit einem Plus von 1,4 %.

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